Der Trakehner Hengst Connery lebt nicht mehr

Connery unter Anna-Sophie Fiebelkorn 2015 bei einer Hengstvorführung (© Jutta Bauernschmitt)

Das war ein trauriges Fest auf dem Gestüt Hörem! Im Alter von 20 Jahren verstarb der Trakehner Hengst Connery, der unter anderem Hubertus Schmidts Imperio gezeugt hat.

Connery kam bei Gisela und Manfred Harder in Hamburg zur Welt. Sein Vater ist der Stempelhengst Buddenbrock, die Mutter Caro Dame v. Karo As-Lothar-Altan.

Die Großmutter Cornau v. Lothar brachte unter anderem auch den bedeutenden Vererber Consul und die Bundeschampionesse Corna (Miriam Henschke), die später unter der Berlinerin Julia Westphal bis Grand Prix erfolgreich war. Bereits als Fohlen hatte Hengsthalter Hubertus Poll erkannt, was in diesem kleinen Hengst steckt und ihn gekauft.

Der Hengst machte sowohl als Deckhengst als auch als Sportler Karriere, war siegreich in Dressurprüfungen bis Klasse M2* unter Katrin Poll und ging drei- und fünfjährig beim Bundeschampionat.

Gekört wurde Connery 2000 in Neumünster. Darüber hinaus hatten auch andere Reitpferdepopulationen Connery das Okay für die Zucht gegeben.

Imperio & Co.

Keine Frage, der bekannteste Nachkomme des Connery ist Hubertus Schmidts Grand Prix Hengst Imperio, Reservist bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Von 242 eingetragenen Sport-Nachkommen sind zwölf in der Dressur bis Klasse S erfolgreich und einer in der Vielseitigkeit. Der in der Vielseitigkeit ist der Hannoveraner Charlie Weld, der erst unter Kai Rüder erfolgreich war (u.a. Weltmeister der jungen Vielseitigkeitspferde 2009). Dann wurde er verkauft und ging 2014 eine Weile unter Julian Cournane für die USA. Drei Jahre lang hörte man nichts von dem Wallach. 2017 war er wieder einige Male mit Kai Rüder im Einsatz.

Zwölf gekörte Söhne, von denen sieben in das Hengstbuch I eingetragen sind, halten die züchterische Fahne des Connery hoch. Hinzu kommen 46 eingetragene Zuchtstuten, von denen sieben mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden.

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