Die Westfalenchampions 2015

Im Rahmen der Westfalenwoche wurden am Wochenende die Landeschampions des des Westfälischen Pferdestammbuchs gekürt. Hier sind die Schärpen- und Medaillenträger der Reitpferde.

Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen siegte Deflorata v. Don Juan de Hus-Don Bedo unter Jennifer Stockmann mit 17,80 Punkten. Silber ging an Filia M v. Fürstenball-Ferragamo, die Halbschwester zur Vize-Weltmeisterin der fünfjährigen Dressurpferde 2014, Samoura M. Beide stammen aus dem Züchterstall Mussmann. Rebecca Holtwiesche stellte Filia M vor und erhielt 16,40 Punkte mit ihr. Knapp geschlagener Dritter (16,20 Punkte) wurde der Franziskus-Rock Forever-Sohn For Rock G. mit Kira Wegmann im Sattel.

Westfalenchampion der dreijährigen Hengste wurde Formel Eins v. Franziskus-Cornet Fever unter Johanna Klippert mit 17,40 Punkten. Die Richtergruppe bei H gab dem Hengst die Höchstnote 10 für seinen Galopp. Dahinter reihte sich Fürst von Soest ein, ein Fürstenball-Ad hoc-Sohn, den Emily-Charlotte Seibel vorstellte, und der auf 17,10 Punkte kam. Bronze holte Sonrantanz v. Sorento-Krack C mit Danica Duen im Sattel (16,90 Punkte).

17,40 Punkte waren auch das Bestergebnis bei den vierjährigen Stuten und Wallachen. Die holte sich die Stute Sonett v. Sorento-Florestan, die von Jana Freund vorgestellt wurde. Nadine Plaster ritt die Lissaro-Laurentianer-Tocher Liss La Belle auf Rang zwei mit 17,20 Punkten. Dritte wurde Brianna v. Bvulgari-Rohdiamant mit Kira Wulferding im Sattel und genau 17 Punkten.

Die Konkurrenz der vierjährigen Hengste dominierte Fürst Magic v. Fürstenball-Sir Donnerhall unter Laura Strobel mit 17,80 Punkten. Auch er erhielt eine 10 im Galopp. Zweiter wurde Fashion Maker v. Fürstenball-De Niro mit Rebecca Holtwiesche im Sattel (17,0 Punkte). Der von Anna-Sophie Fiebelkorn vorgestellte Vitalis-Diamond Hit-Sohn Veneno belegte Platz drei mit genau 17 Punkten.

 

Die Schärpe bei den fünfjährigen Dressurpferden ging an Filius Bonacci unter Tanja Sauerwald. Der Filius Bedo-Rubinstein-Sohn kam auf eine Endnote von 8,3. 8,1 lautete das Endergebnis der Zweitplatzierten, der Breitling-Tochter Blue Ivy mit Kira Wulferding im Sattel. Bronze ging ebenfalls an eine Stute, an Let it be v. Lissaro-Florestan mit Silke Ottenjann (8,0).

Championesse der sechsjährigen Dressurpferde wurde Fiesta Bonita v. For Compliment-Rubinstein mit Ann-Kristin Dornbracht. Sie kam auf eine Endnote von 8,2. Lars Schulze Suthoff ritt den Hengst Rock For You v. Rock Forever-Davignon auf den Silberplatz (8,1). Der zweifache Reitpferde-Bundeschampion Escolar v. Estobar NRW-Fürst Piccolo wurde unter Danica Duen Dritter (7,8).

 

Springen

Westfalenchampionesse der vierjährigen Springpferde wurde die von Frank Merschformann vorgestellte Bella MM v. Balous Bellini-C-Indoctro. Sie erhielt ein glattes „Sehr Gut“ und setzte sich damit gegen den beinahe ebenso hoch bewerteten (8,8) Carento-Briscar-Sohn Cariscar unter Christian Kukuk durch. Dritte wurde Chess Queen S v. Comme il faut-Collin L unter Eva Deimel mit 8,4.

Bei den fünfjährigen Springpferden triumphierte ein anderer von Ludger Beerbaums Bereiter Christian Kukuk vorgestellter Hengst mit einer glatten 9,0: Caressini v. Carento-Cassini. Zweite (8,6) wurde Lighthouse Girl v. Light On-Rockwell mit Philipp Winkelhaus im Sattel. Jana Würgers steuerte Crazy Girl v. Clinton-Gralshüter auf den dritten Platz (8,4).

Die sechsjährigen Springpferde mussten um den Titel stechen. Mit Abstand die schnellste fehlerfreie Runde im Stechen gelang dem von Sandra ter Bahne vorgestellten Chameur v. Carell-Cornet Obolensky. Er kam nach 43,89 Sekunden ins Ziel. Zweiter wurde einmal mehr Christian Kukuk, diesmal auf dem Hengst Castero v. Cassini Royal-Come On (47,54). Platz drei ging an Corex v. Cornet Obolensky-For Pleasure unter Philipp Winkelhaus.

 

Vielseitigkeit

Cooper v. Cordanos V-Diamantino holte unter Maximilian Fritsch Gold bei den vierjährigen Geländepferden mit einer 8,3. Die Schärpe für den Westfalenchampion der fünfjährigen Geländepferde ging an die Stute Quinie v. Quipeggio-Rimini mit Sabine Schulze Beckendorf im Sattel. Sie kam auf eine 9,2. Bei den sechsjährigen Geländepferden hatte der von Arne Burgendahl vorgestellte Caspiaro v. Chequille-Eldorado die Nase vorn mit 8,1.

 

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