DSP-Elitefohlenauktionen: Preisspitzen von Don Royal und Emerald

Darmstadt war nicht nur Schauplatz der DSP-Championate, sondern es bot sich auch die Gelegenheit, schon mal nach den Siegern der Zukunft zu schauen. Im Rahmen zweier Hybrid-Auktionen kamen sowohl Dressur- als auch Springtalente des Jahrgangs 2020 unter den Hammer.

Teuerstes Dressurfohlen wurde ein Sohn des zweifachen DSP-Champions Don Royal aus dem Haupt- und Landgestüt Dosse. Bernd Templin hatte Don Royal für seine Bretton Woods-Tochter ausgewählt. Das Ergebnis der Inzucht auf Hollands Zuchtheros Jazz ist der hoch dynamische Rappe Da Vinci, der für 35.000 Euro ein neues Zuhause in Österreich fand.

Zweitteuerstes Dressurfohlen war mit einem Zuschlagspreis von 28.000 Euro der von Hans-Georg Zander in Stendal gezogene Five Star v. For Romance II-Quaterback. Auch er wechselte nach Österreich.

Bestbezahltes Springfohlen war mit 14.500 Euro ein Sohn des Emerald van’t Ruytershof aus einer Mutter v. Balou du Rouet, der bei Erhard Reulein das Licht der Welt erblickte und auf den Namen Ewerton hört. Er wird in Deutschland bleiben.

Der zweithöchste Zuschlagspreis lag bei 10.500 Euro für das Stutfohlen Eternity, die vom Starvererber Eldorado van de Zeshoek abstammt. Michael Welster hat sie mit einer Conway II-Stute angepaart. Auch sie wird in Deutschland bleiben.

Insgesamt brachten 63 Fohlen einen Durchschnittspreis von 9218 Euro. 2019 musste man für 67 Fohlen durchschnittlich 9322 Euro ausgeben.

Das gesamte Auktionsergebnis finden Sie hier.

Für Auktionator Hendrik Schulze-Rückamp war es eine Premiere. Erstmals kam das von seiner Firma HSR entwickelte Auktions Hybrid System für reale Live Auktionen zum Einsatz.

HSR-Hybridauktion

HSR-Hybridauktion (© HSR-Hybridauktion)

Das HSR Hybrid Online Auction System (www.hsr-auktion.de) wird bald auch eine eigene Homepage haben. Aktuell sind die Funktionalitäten aber bereits live geschaltet, so dass sich Käufer für die Auktion in Kranichstein bereits einloggen konnten. „Im Prinzip bieten wir einen verzögerungsfreien Livestream zusammen mit realtime Gebotsmöglichkeit an,“ so der Auktionator. „Zehn Fohlen der Kollektion wurden hybrid verkauft und“, fügt der geschäftstüchtige Mann aus Baden-Württemberg hinzu, „attraktiv für Verbände und private Auktionsveranstalter sind wir auch, da wir deutlich günstiger sind als internationale Mitbewerber.“ Das System verbindet die Grafik der Bietenden mit den Live-Aufnahmen des Auktionsgeschehens. Auf einer  Videowandanzeige vor Ort haben so auch die Bieter, die zur Auktion angereist sind, den Überblick über die Gebote. Der Datenschutz sei, so betont der Auktionator, gesichert. Das System wird in den kommenden Wochen auf mehreren Auktionen zum Einsatz kommen.

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