Eleven HW Bester beim 50-Tage-Test in Adelheidsdorf

27 Hengste waren angemeldet für den 50-Tage-Test in Adelheidsdorf, alle haben ihn beendet. Die besten Noten erzielte ein dreijähriger Escamillo-Sohn.

Mit einer Endnote von 8,78 setzte sich Eleven HW ganz knapp vor den ebenfalls dreijährigen Be My Dancer, der mit 8,76 abschloss.

Eleven HW ist ein Westfalen-Hengst v. Escamillo-Den Haag-Prinz Segelhorst, gezogen von Roukaz Soufiah in Ostbevern, ausgestellt von Wilhelm Rüscher-Konermann aus Greven. Dort war der Schwarzbraune auch gekört worden. Dieses Jahr ging er eine Reitpferdeprüfung, die er gewann. Stefanie Ahlert stellte ihn in Neuenkirchen vor.

Den Eindruck, den Eleven HW dort hinterließ, bestätigte er in den letzten 50 Tagen in Adelheidsdorf. Interieur, Charakter und Leistungsbereitschaft wurden allesamt mit 9,0 bewertet. Für „Sehr gut“ befanden die Juroren auch Trab, Galopp und Gesamteindruck. Alle anderen Kriterien, also Schritt, Rittigkeit von Bewertungskommission und Fremdreiter sowie das Verhalten am Sprung, wurden mit 8,5 beurteilt.

Be My Dancer

2021 wurde im Rahmen der westfälischen Hauptkörung ein westfälischer Dunkelfuchs v. Benicio-Vivaldi-Ferragamo aus der Zucht von Leonie und Georg Kellerwessel in Köln mit einer Prämie bedacht. Jener Dunkelfuchs ist nun auf der Station Beckmann unter dem Namen Be My Dancer stationiert. Seine Mutter, die Staatsprämienstute When I Dance, war Stutenleistungs- und Schausiegerin und stellte bereits 2019 den 2. Reservesieger der westfälischen Körung in Gestalt von For Love v. For Romance.

Ihr zweiter gekörter und prämierter Sohn Be My Dancer überzeugte in Adelheidsdorf ebenfalls mit dreimal 9,0 für seine inneren Werte. Trab und Galopp wurden mit 8,5 beurteilt, der Schritt mit 9,0. Dieselbe Bewertung gab es auch in der Rittigkeit – sowohl von der Bewertungskommission als auch vom Fremdreiter – als auch im Gesamteindruck. Das Verhalten am Sprung war ein glattes „Gut“ wert.

Bundeschampionatsfinalist Glamdale

Die Hengststation Rüscher-Konermann hat heute Abend allen Grund zu feiern, denn neben dem Klassenprimus stellte sie auch den drittbesten Hengst, den Westfalen-Champion und Bronzemedaillengewinner des Bundeschampionats, Glamdale v. Glamourdale-Millennium-Lord Loxley aus der Zucht der ZG Pleines.

Der Rappe ist schon von seinem Pedigree her besonders. Sein Vater – Doppelweltmeister in Herning mit Charlotte Fry, die Mutter – Vollschwester zu Gestüt Bonhommes Maracanà, seinerzeit Prämienhengst und Preisspitze der westfälischen Hauptkörung und inzwischen siegreich bis Klasse M.

Glamdale selbst ist ein bildschöner Rappe, der sich in Adelheidsdorf viele Freunde gemacht hat. Interieur, Charakter/Temperament und Leistungsbereitschaft wurden jeweils mit 9,5 bewertet, besser als bei allen anderen. Die drei Grundgangarten erhielten jeweils eine 8,5. Von der Bewertungskommission gab es eine 9,0 für die Rittigkeit, vom Fremdreiter eine 8,75. Auch der Gesamteindruck war „Sehr gut“. Lediglich das Verhalten am Sprung war nur „ziemlich gut“, 7,0. Das bedeutete ein Endergebnis von 8,62.