Erfolgreiche Gestütsauktion in Marbach

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Preisspitze Leo B v. Loving Dancer mit seinem Züchter Helmut Brand und Marbachs Gestütsleiterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck (v. li.). (© Maximilian Schreiner)

Ein durchweg positives Fazit kann das Haupt- und Landgestüt Marbach nach der diesjährigen Gestütsauktion ziehen, die erneut in Kooperation mit den Landgestüten Redefin und Celle stattfand. 28 Pferde kamen am Samstag auf der Schwäbischen Alb unter den Hammer. Zur Preisspitze avancierte ein Nachwuchstalent für den Parcours.

Bei 22.500 Euro fiel der Hammer für den vierjährigen Leo B v. Loving Dancer-Conteur. Der großrahmige Wallach aus der Zucht von Helmut Brandt wird weiterhin in Deutschland beheimatet sein. Aber auch einige Käufer aus dem Ausland hatten den Weg in die Marbacher Reithalle gefunden: Vier Pferde wechselten in die Schweiz, eines in die USA. Insgesamt fanden 26 der 28 Reitpferde einen neuen Besitzer. Der Durchschnittspreis war mit 13.154 Euro höher als je zuvor, auch der Gesamtumsatz konnte mit 342.00 Euro im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesteigert werden.

Drei Pferde knacken die 20.000 Euro-Marke

Maximilian Schreiner

Bei 20.000 Euro fiel der Hammer für den dreijährigen Feodor v. Fürsten-Look. Der Dressuryoungster wurde vom Landgestüt Celle zur Marbacher Auktion geschickt. (© Maximilian Schreiner)

Vom Langestüt Redefin, das ebenso wie das Landgestüt Celle seine Auktionskandidaten nach Marbach geschickt hatte, stammte das zweitteuerste Pferd. Der fünfjährige Cappuccino (Z.: Christine Petermann) ist bereits in Springpferdeprüfungen der Klasse L platziert. Vater Chacco Me Biolley ist ein Nachkomme des unvergessenen Chacco Blue, auch über Muttervater Continue v. Contender bringt der Braune feinste Springgene mit. Über einen Zuschlag bei 20.000 Euro für den dreijährigen Fürsten-Look Sohn Feodor (Z.: Stefan Hermann) konnte sich das Landgestüt Celle freuen.

Alle Ergebnisse der Marbacher Gestütsauktion finden Sie hier.