Estobar NRW nun übers Landgestüt Redefin zu beziehen

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Im Landgestüt Redefin hält das E-Blut Einzug. Das Gestüt Gut Neuenhof hat Estobar nach Mecklenburg verpachtet. Nicht der einzige E-Neuzugang in Redefin übrigens.

Der inzwischen 18-jährige Estobar v. Ehrentusch-Ferragamo aus der Erfolgszucht der Familie Borgmann ist bereits in seinem neuen Domizil angekommen. Wenn man von Hubertus Schmidts Escolar als Bewahrer des E-Bluts in der Dressurpferdezucht redet, muss man sagen: Ohne Estobar kein Escolar.

Und wie sein berühmter Sohn ging auch Estobar einst erfolgreich unter Hubertus Schmidt. Das war allerdings schon im fortgeschrittenen Alter. Estobar begann seine Karriere als Siegerhengst der Körung in Münster-Handorf, gelangte von dort in den Besitz der Familie Schürner vom Gestüt Gut Neuenhof, gewann den Dressurteil seines 70 Tage-Tests und hatte später mit Hubertus Schmidt Erfolge bis Grand Prix. Später übergab Schmidt Estobar dann seinem Stallreiter, dem Spanier Ivan Nieto Sanchez.

Derzeit hat Estobar zehn gekörte Söhne vorzuweisen, darunter eben Escolar sowie dessen Vollbruder Escorial. Im Stall seines Züchters Norbert Borgmann kamen außerdem die gekörten Equitaris I und II zur Welt. Ersterer wurde Reitpferde-Bundeschampion, ein Titel, den Escolar gleich zweimal einheimste.

Estobar ist übrigens nicht der einzige Hengst der Schürners mit Verbindungen zu Redefin. Auch der Cristallo-Sohn Cashmere wird über das Mecklenburger Landgestüt vertrieben.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag gewähren Dr. Axel und Sandra Schürner übrigens allen Pferdefreunden einen Einblick hinter die Kulissen des Gestüts Gut Neuenhof. Ab 18 Uhr läuft ein Film über das Gestüt auf Clip My Horse – frei zugänglich.

www.eurodressage.com/landgestuet-redefin.de

Noch mehr E für Redefin

Und Estobar hat außerdem einen Urenkel, der ebenfalls neu in Redefin ist: der Oldenburger Esquin White v. Escamillo-Florencio-Relevant. Der bald Dreijährige aus der Zucht der Sahlmann und Schmitz GmbH in Bleckede war DER Blickfang der Oldenburger Körung, denn er wurde weiß geboren.

Diese besondere Farbgebung wird Esquin White mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit seinen Nachkommen vererben. Wer also ein Faible für weißes Fell und rosa Nasen hat, sollte eine Anpaarung in Erwägung ziehen.