Fürsten-Look WFFS-Träger?

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Isabel Freese mit Fürsten-Look: Bronze bei der WM 2018. (© von Korff)

Das jedenfalls soll die dänische Mitbesitzerin Lone Boegh-Henriksen in einer geschlossenen Facebook-Gruppe bekannt gegeben haben.

So berichtet es die niederländische Nachrichten-Seite horses.nl. Lone Boegh Henriksen hat demnach selbst bekannt gegeben, dass der Fürstenball-Sohn Fürsten-Look, der ihr gemeinsam mit Paul Schockemöhle gehört, das WFFS-Gen in sich trägt.

Dies sei die logische Schlussfolgerung, da sie ein WFFS-positives Fohlen von ihm hat, dessen Mutter negativ getestet worden ist. „Mutter Emperadora wurde negativ getestet. Also ist Fürsten-Look ein Träger.“

Wenn ein Trägerpferd mit einem Nicht-Trägerpferd angepaart wird, besteht eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass ein positives Fohlen zur Welt kommt – was allerdings nicht heißt, dass ein positives Fohlen krank wäre. Die Symptome der Erbkrankheit Warmblood Fragile Foal Syndrome, kurz WFFS, können nur auftreten, wenn zwei Trägertiere angepaart werden.

Der Erbgang zeigt aber auch: Wenn ein Fohlen positiv getestet wurde, muss einer der Elternteile Träger sein. Da Boegh Henriksens Mutterstute negativ ist, muss ergo der Hengst das WFFS-Gen vererbt haben.

Lone Boegh Henriksen schreibt auch, die Station Schockemöhle habe alle Hengste getestet, aber die Ergebnisse lägen ihr noch nicht vor.

Fürsten-Look war vierjährig umjubelter Bundeschampion in Warendorf und holte dieses Jahr Bronze bei den Weltmeisterschaften der siebenjährigen Dressurpferde in Ermelo. Beide Male saß Isabell Freese im Sattel, die derzeit ihr erstes Kind erwartet.

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