Haila siegt im Trakehner Freispring-Cup 2022

317921775_6522836351076521_6938497421761828997_n

Haila gewann den Trakehner Freispring-Cup 2022 (© facebook.com/Trakehner Verband)

Der Trakehner Hengstmarkt ist alljährlich auch Schauplatz des Trakehner Freispring-Cups für Drei- und Vierjährige. In diesem Jahr stahlen die Ladies den Herren die Show.

Beste über den Stangen beim Trakehner Freispring-Cup 2022 war die vierjährige Haila v. Integral xx-Ostermond, gezogen und im Besitz von Elke Kiewald aus Heidekrug in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Überraschung war das nicht. Die Braune war bereits anlässlich ihrer Zentralen Eintragung in Ganschow als beste Springstute ausgezeichnet worden. Und glänzte über dies als beste Halbblüterin. Jetzt in Neumünster erhielt die Stute für ihr Vermögen eine 8,7 und für die Manier die 8,8, 17,5 Punkte insgesamt.

Ihr Vater, der Vollblüter Integral xx v. Lando xx-Local Suitor xx, ist auf der Rennbahn eingehend geprüft worden. In sieben Saisons lief er 32 Rennen. Die Mutter brachte neben Integral auch dessen ebenfalls gekörten Vollbruder Intendant xx. Aus einer Vollschwester der beiden stammt der ebenfalls in der Warmblutzucht erfolgreiche Innenminister xx. Die Großmutter Irun xx v. Surumu xx ist zugleich die Mutter des deutschen Championatsvielseitigkeitspferdes Free Easy von Simone Deitermann.

Auf Hailas Mutterseite steht mit Großmutter Hillary v. Altan II-Wildschütz xx eine Stute, die selbst im Sport bis Klasse M** erfolgreich war und die auf ebenfalls im Springsport bis Klasse M erfolgreiche Nachkommen verweisen kann.

Geteilter zweiter Platz

Auf das zweitbeste Ergebnis von 17,2 Punkten kamen gleich zwei Stuten, allerdings hatte Halna die höhere Wertnote im Bereich Vermögen, nämlich ebenfalls eine 8,7. Sie ist erst dreijährig und kam im litauischen Staatsgestüt Nemunas zur Welt und vertritt einen Stamm, aus dem sowohl Grand Prix-Dressur- als auch internationale Springpferde hervorgegangen sind. Vater Vikis stellte mit dem ebenfalls gekörten Valetas bereits einen 1,60 Meter-Springer.

Nummer zwei mit 17,2 Punkten war die dreijährige Romeiken aus der Zucht von Gisela Gunia. Sie erhielt in beiden Kriterien eine 8,6. Gisela Gunia kann sich eine wahre Erfolgszüchterin der Trakehner nennen. Bei ihr kam nämlich zum Beispiel auch Romeikens Vater Tecumseh zur Welt, der international auf 1,45 Meter-Niveau gesprungen ist. Auch auf der Mutterseite zeichnet die Familie Gunia für mehrere Generationen verantwortlich, aus denen Sportpferde hervorgingen, wie der gekörte und S-erfolgreiche Redecker und das CCI3*-Vielseitigkeitspferd Ralesko.