Hannoveraner Elite-Auktion: Spitzenpferd St. Felice

Mit einem Durchschnittspreis von knapp 30.000 Euro endete die Hannoveraner Elite-Auktion, bei der 40 Dressur- und 20 Springpferde im Angebot waren. Einen deutlichen Ausreißer gab es. Beziehungsweise eine Ausreißerin.

Und die hieß St. Felice, eine St. Schufro-Fürstenball-Tochter aus der Zucht von Patrick Seefeld. Die Rappstute war Finalistin im Hannoveraner Reitpferdechampionat und hatte bei ihrer Zuchtstutenprüfung eine 10,0 für ihre Rittigkeit erhalten. Sie war ihren neuen Besitzern aus Österreich 205.000 Euro wert.

Bestbezahltes Springpferd war Cornflake PJ v. Carridam-Loredo, wie das „PJ“ im Namen suggeriert, ein Sprössling der Erfolgszucht der Familie der Dres. Jacobs aus Bierbergen. Der Fuchshengst ist gekört und geprüft. Seine neuen Besitzer aus Niedersachsen investierten 41.500 Euro in ihn.

Neben den Reitpferden kamen auch 24 zweieinhalbjährige Hengste unter den Hammer. Sie kosteten im Durchschnitt 18.458 Euro. Den Spitzenpreis lieferte ein Sohn von Bundeschampion Secret aus einer Hohenstein-Mutter (Z. u. A.: Peter Bösch) mit Namen Saffron. Er ging für 52.000 Euro nach Frankreich. Allerdings wurde er in einer eigenen Auktion versteigert, weil es zunächst Unklarheiten wegen des Zuschlags gegeben hatte, wie der Hannoveraner Verband erklärt.

Das Gestüt Blue Hors sicherte sich die Preisspitze bei den Fohlen, einen Sohn von Helen Langehanenbergs Damsey aus einer Quaterback-Mutter (Z.: Pferdezucht Vilhard GbR) mit Namen Dream of Heart. Er kostete 51.000 Euro. Insgesamt brachten 21 Fohlen 10.107 Euro im Mittel.

www.hannoveraner.com 

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