Hannoveraner Hengst Royal Blend ist tot

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Royal Blend v. Rotspon (© Marianne Schwöbel)

Im März verstarb der einstige Celler Landbeschäler Royal Blend. Erst ein Jahr zuvor war er nach Kanada verkauft worden.

1993 hatte die Familie Wüthrich in Kanada eine Sportpferdezucht begonnen. Sie kamen ursprünglich aus der Schweiz, ebenso wie ihre ersten Stuten. Ihr erster Hengst Goya de Lully war ein Sohn von Christine Stückelbergers einstigem Erfolgspferd Gaugin de Lully. Der erste Springhengst war der Oldenburger Gervantus II. Royal Blend kam 2016 hinzu. Er wurde 17 Jahre alt. Die Familie Wüthrich vermeldete das Ableben auf ihrer Homepage, jedoch nicht, woran der Hengst gestorben ist.

Über Royal Blend

Royal Blend vereinigte große Hannoveraner Ahnen in seinem Pedigree: Er stammte ab v. Rotspon aus der Lena v. Lauries Crusador xx-Grande-Duellant. Nachdem er 2003 in Verden gekört wurde, legte Royal Blend 2004 seinen damals noch üblichen 300-Tage-Test in Adelheidsdorf ab. Er schloss ihn als zweitbester Hengst ab.

Seine Qualitäten stellte Royal Blend auch im Turniersport unter Beweis. Er wurde 2005 Hannoveraner Champion und Silbermedaillengewinner beim Bundeschampionat. 2008 belegte er Rang zwölf bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Später war Royal Blend erfolgreich in der kleinen Tour.

Aktuell führt die FN 27 in Klasse S (Dressur) erfolgreiche Nachkommen des Royal Blend. 524 Nachkommen sind als Sportpferde eingetragen und haben bislang gut 210.000 Euro verdient.

Züchterisch kann Royal Blend in Deutschland auf fünf gekörte Söhne und 31 Staatsprämienstuten verweisen. Ins Hengstbuch I sind allerdings nur Rocket Man und Royal Bolero V eingetragen.

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