Holsteiner-Hengst Caretino tot

Abschied von einem ganz Großen der Holsteiner Zucht im gesegneten Alter von 28 Jahren.

Wie dehoefslag.nl berichtet, hatte der Holsteiner Verbandshengst seit einer Woche Fieber und Blut im Urin. Er verbrachte die letzten Tage seines Lebens in einer Klinik, aber auch dort konnte man ihm nicht mehr helfen. So wurde Caretino mit 28 Jahren eingeschläfert.

Caretino kam bei Lothar Völz als Sohn des einstigen Siegerhengstes Caletto II zur Welt. Er war der letzte direkte Caletto II-Sohn, der noch im Deckeinsatz war. Caretino überzeugte sowohl in puncto Eigenleistung als auch in seiner Vererbung.

Er selbst sammelte unter Bo Kristoffersen Siege und Platzierungen in diversen Großen Preisen. 1994 übernahm Ludger Beerbaum Caretino in seinen Beritt, feierte mit ihm Erfolge unter anderem in Brüssel/BEL, Bologna/ITA, Paris/FRA, Neumünster und Balve.

In der Springvererber Rangliste des Welt-Sportpferdezuchtverbandes WBFSH stand Caretino auf dem vierten Rang. Dafür, dass seine Gene weitergegeben werden, sorgen an die 60 gekörte Nachkommen.

Zu den sporterfolgreichsten Hengsten unter seinen Nachkommen zählen z.B. Casall/Rolf-Göran Bengtsson/SWE, Caretello B/Tobias Bachl und Holger Wulschner, Caretano Z und Caridor Z/beide Jos Lansink/BEL, Conway/Bo Kristoffersen/DEN, Cefalo/Holger Wulschner, Caresino/Hauke Luther, Cheenook, Cracker Jack/Thomas Voß sowie die beiden Nachwuchscracks Cachas unter Janne-Friederike Meyer und Carento/Ludger Beerbaum.

Weitere bekannte Sportpferde, für die Caretino verantwortlich zeichnete, sind: Ballerina/Markus Merschformann, Charlottenhofs Chandra/Sören von Rönne, Chianti/Rolf-Göran Bengtsson/SWE, Calandro und Chikas Way/beide Janne-Friederike Meyer, Chupa Chup/Bernardo Alves/BRA und noch viele mehr.

Bemerkenswert: Caretino tat sich auch als Dressurvererber hervor. Beispielsweise als Vater des Bundeschampions und Burg-Pokal-Siegers Cockney, der zunächst unter Nadine Capellmann ging und dann von Sonja Bolz auf Grand Prix-Ebene vorgestellt wurde. 

Quelle

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