Holsteiner Quabrie bester Hengst beim 14-Tage-Test Neustadt/Dosse

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Bester Hengst beim 14-Tage-Test in Neusatdt/Dosse im Herbst 2019: Quabrie v. Quibery, vom Ferienhof Stücker (© www.ferienhof-stuecker.de/quabrie/fotos-videos/)

Der dreijährige Holsteiner Quabrie vom Ferienhof Stücker war der mit Abstand am höchsten bewertete Hengst bei der 14-tägigen Veranlagungsprüfung im Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse. In der Dressur machte ein Dimaggio-Sohn aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Sprehe das Rennen.

Quabrie v. Quibery-Colman hat mit einer 9,0 die höchste gewichtete Endnote beim 14-Tage-Test in Neustadt/Dosse erzielt. Der bei Timm Peters, Bargenstedt, gezogene Braune bekam eine Springnote von 9,7. Das Freispringen des Holsteiners wurde mit 10,0 beurteilt. Er ist über die Mutter Conella v. Colman-Contender ein Halbbruder des Hengstes Uno I und entstammt der Familie des legendären Springstars Casall.

✨Applause 👏 for Quabrie (nr. 53) by Quibery, https://www.horsetelex.com/horses/pedigree/1844749/quabrie, bred by Timm Peters. His dam Conella also produced Holstein champion Uno by Uriko. Impressive stallion with lots of scope! ⭐️🚀😀

Gepostet von Horsetelex am Freitag, 2. November 2018

 

Eine 9,05 stand unter dem Abschlussprotokoll des Cornet Obolensky-Sohns Crime is Collin. Damit war der aus einer Acobat II-Mutter gezogene Schimmel von der Station Holkenbrink die Nummer zwei in Sachen Springveranlagung. Insgesamt schloss der Holsteiner mit einer 8,15 ab. Drittbestes Springpferd war nach der zweiwöchigen Begutachtung  ein beim Springpferdezuchtverband Oldenburg International (OS) registrierter Monte Bellini-Sohn. Bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) wird er unter dem Namen Monte Kahlo geführt. Seine Mutter stammt von dem unter Lars Nieberg einst erfolgreichen Landadel-Sohn Le Cou Cou ab. Besitzerin ist Renate Weber aus Hamburg. Der auch in allen drei Grundgangarten mit 8,0 bewertete Dunkelfuchs kam mit einer gewichteten Endnote von 8,45 als zweitbester Hengst der Gesamtwertung durch das „Hengstexamen“.

Dimaggio-Sohn bester Dressurhengst

Trab und Rittigkeit: 9,0, Schritt und Galopp: 8,5 – das sind die Eckdaten, die einen Dreijährigen zum besten Dressurhengst der 17 Prüflinge avancieren ließen. Der schicke Rappe stammt aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Sprehe. Er erzielte in der Dressurnote eine 8,79 und insgesamt eine 8,2. Auch dieser Hengst ist bereits bei der FN eingetragen. Dort hört er auf den Namen Dimero.

Der Westfale Moncler v. Millennium-Ehrenpreis, Besitzerin Kerstin Klieber, kam auf eine 8,41 in der Bewertung seiner Dressurpferde-Qualitäten. Gemeinsam mit der Springnote (7,55) stand damit auch für ihn eine 8,2 als Endergebnis fest. Ein Hannoveraner v. Carridam-Escudo landete in Punkto Dressurtalent auf Rang drei (8,21). Ihn hatte das Landgestüt Celle nach Neustadt/Dosse geschickt. Dieser Hengst machte die gleichmäßigste Prüfung: 8,2 für das Springen, 8,28 in der Gesamtbenotung – damit Platz vier im Teilnehmerfeld.

Die drittbeste Gesamtnote wurde für den OS-Hengst Asterix de Couleur v. Aganix du Seigneur-Hickstead errechnet. Er kam auf die Endnote 8,33, sein Springen wurde mit 8,68, Platz vier in der Spezialdisziplin, bewertet.

Ein Hengst fiel aus, alle erreichten das Klassenziel. Die Ergebnisse finden Sie hier in der Übersicht.