Jos Lansink verkauft verletzte Nachwuchshoffnung an Zangersheide

Aganix du Seigneur mit seinem alten Besitzer Jos Lansink.

(© Aganix du Seigneur mit seinem alten Besitzer Jos Lansink.)

Keine Rückkehr in den Sport wird es für Jos Lansinks neunjährigen Hengst Aganix du Seigneur geben. Der Hengst geht in die Zucht auf das Gestüt Zangersheide.

Jos Lansink hatte den neunjährigen Sohn des Ogano Sitte aus einer Mutter v. Chellano Z selbst von der Pike ausgebildet, nahm mit ihm an den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde teil und ritt ihn dann erfolgreich auf Drei- und Vier-Sterne-Niveau. Aber im Mai dieses Jahres verletzte sich der Hengst so schwer, dass es sein sportliches Aus bedeutete.

Das Gestüt Zangersheide hatte wohl schon länger ein Auge auf den Fuchs geworfen und erwarb ihn nun als Deckhengst. „Wir sind sehr glücklich mit dem Kauf von Aganix du Seigneur, der nun ein Z hinter seinem Namen tragen wird“, schreibt das Gestüt Zangersheide auf seiner Website und berichtet weiter: „Bei Körungen, auf Turnieren, beim Freispringen und in Jungpferdeprüfungen sehen wir häufig Produkte von Aganix. Bemerkenswerterweise sind sie alle echte Sportpferde mit außerordentlichem Springtalent. (…) Ich habe noch keinen einzigen Aganix gesehen, der mich enttäuscht hätte“, begeistert sich Judy-Ann Melchior. „Der Hengst hat bis jetzt einige 100 Nachkommen, von denen die ältesten fünf Jahre alt sind. Und doch haben wir schon zwei Söhne von ihm in unserem Stammbuch gekört, nämlich Akarad Hero Z und A Golden Boy Hero Z. Das diesjährige Reservesiegerstutfohlen war eine Aganix-Tochter, genau wie der Champion der Vierjährigen beim Z-Festival. Letzterer, Agadance van’t Gelutt Z, ist wahrscheinlich einer der bemerkenswertesten Vierjährigen in Belgien. Also war Aganix in den vergangenen Jahren bereits oft präsent in Zangersheide.“

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