Junghengst Livius stellt Spitzenfohlen bei dänischer Streamingauktion

Dansk-Varmblod-Fohlen-2020

Jestis La Liga v. Blue Hors Livius, Spitzenfohlen der Streamingauktion in Dänemark (© Ridehesten.com)

Der dänische Warmblutverband hat am letzten Juni-Sonntag das erste Mal eine gestreamte Fohlenauktion in Kooperation mit dem Gestüt Blue Hors durchgeführt. Und auf dem Gestüt landete auch das Spitzenfohlen für 37.000 Euro.

Streamingauktion statt reiner Live-Show! Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie dürfen auch in Dänemark Veranstaltungen noch immer nicht wie gewohnt stattfinden. Bei der Streamingauktion des Dänischen Warmblutverbandes in Kooperation mit Blue Hors war deshalb nur eine bestimmte Anzahl an Zuschauern zugelassen. Der Rest der Bieter verfolgte das Geschehen von außerhalb, gab die Gebote online oder per Telefon ab.

22 Fohlen wurden versteigert (hier die Kollektion), das teuerste erzielte einen Zuschlagspreis von 275.000 Dänischen Kronen (37.000 Euro): Jestis La Liga v. Blue Hors Livius-Aljano hatte schon im Pre-Bidding, ab Donnerstag war das Bieten online schon möglich, internationales Interesse entfach. Schlussendlich kostete der Fuchs 37.000 Euro. Den Zuschlag erhielt der Zuchtmanager von Blue Hors, Martin Klavsen. Livius ist ein vierjähriger Niederländer, der seinen 2020 seinen ersten Jahrgang zeigt. Über seinen Vater Gotcha Utopia geht er auf den Hannoveraner Wenzel zurück, mütterlicherseits finden sich mit Jazz und Flemming zwei Linienbegründer der KWPN-Dressurpferdezucht.

Mehr Bieter

Mit der Premiere waren die Veranstalter vom dänischen Warmblutzuchtverband mehr als zufrieden. Die Fohlen erschienen auf dem Gestüt Blue Hors live und der Einstiegspreis war das aktuell im Internet höchste Gebot für das besagte Fohlen. Dann wurde von den Zuschauern vor Ort geboten, außerdem online oder am Telefon. Das habe sehr gut funktioniert, lautet das Fazit der Veranstalter. Die Fohlen wurden unter anderem an Käufer aus der Schweiz, Österreich und Großbritannien verkauft. Gebote kamen aber aus vielen verschiedenen Ländern. Darunter seien auch einige neue Bieter gewesen, weshalb die Veranstalter daraus schließen, dass sie mit dem Online-Konzept mehr Menschen erreichen können. Durch diesen Zugang zu einem breiteren Käufernetzwerk sei es nicht unwahrscheinlich, dass ein ähnliches Konzept auch in zukünftige Auktionen integriert werde, hieß es. 18 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von umgerechnet knapp 12.000 Euro.

 

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