Klosterhof Auktion: Quantensprung-Fohlen teuer, Dressurpferd knackt 200.000-Euro-Grenze

Ein bis Intermediaire I siegreiches Dressurpferd und die Nachkommen des Prämienhengstes Quantensprung bestimmten das Ergebnis der Auktion auf dem Klosterhof Medingen. Dort waren nicht nur die Pferde teuer, die den dort stationierten De Niro, die Nummer eins der Weltrangliste der Deckhengste, zum Vater hatten.

19 Reitpferde im Alter von vier bis zehn Jahren wurden zu einem Durchschnittspreis von 72.000 Euro versteigert. Den Spitzenpreis erzielte ein zehnjähriger Hannoveraner Wallach v. Hohenstein, der vor einigen Wochen noch in einer Intermediaire I unter seiner Trainingsreiterin Vera Nass siegreich war. Er kostete 215.000 Euro und wird in einem Dressurstall im nördlichen Hamburg stehen. Für 150.000 Euro erwarben Interessenten aus Japan den vierjährigen Oldenburger De Luxe v. De Niro-Sion. 10.000 Euro weniger kostete die Fidertanz-Donnerhall-Stute Fliederblüte, die in Niedersachsen stehen wird. Gleich zwei Pferde kosteten 120.000 Euro: Der Dancier-Sohn Devino und der achtjährige, bis M-Dressur siegreiche ehemalige Trakehner Siegerhengst Iskander v. Le Rouge, der nach Berlin versteigert wurde.
Auch das teuerste Fohlen wird zukünftig in Berlin zu Hause sein: Aus dem Premierenjahrgang des Hannoveraner Prämienhengstes Quantensprung v. Quando Quando, dessen Nachkommen hoch im Kurs standen, stammte das aus einer Caprimond-Mutter gezogene Stutfohlen Que Sera (oben), das 38.000 Euro erwirtschaftete. Für 37.000 Euro folgte Quotenkaiser v. Quantensprung-De Niro als teuerstes Hengstfohlen im Preisgefüge. Hengstaufzüchter aus Sachsen-Anhalt ersteigerten den Rappen Danciero, einen Vollbruder zum hannoverschen Siegerhengst Dancier, für 32.000 Euro. Durchschnittlich kosteten die 31 Fohlen nach Veranstalterangaben 13.000 Euro.

Infos finden Sie auf der Homepage des Klosterhof Medingen.