Le Formidable und Liverpool Siegerhengste der KWPN-Körung 2019

Insgesamt 49 Dressurhengste hat die Körkommission des niederländischen Warmblutzuchtverbandes KWPN für die Teilnahme an der obligatorischen fünftägigen Leistungsprüfung ausgesucht, die Pflicht ist, ehe die Hengste in den Deckeinsatz gehen. Unumstrittener Sieger war ein Hengst, bei dem schon das Papier nach dem großen Viereck ruft. Internationale Pedigrees dominierten bei den Springpferden.

Bordeaux-Ferro-De Niro lautet die Abstammung des Siegerhengstes Dressur bei der KWPN-Körung 2019 – drei Grand Prix-Hengste in direkter Folge, derselbe Stamm, aus dem auch Bretton Woods hervorging. Züchterin ist Saskia Poels, Mitbesitzer inzwischen auch Karel Gerrits. Der Name ihres Hengstes: Le Formidable.

Er war Publikumsliebling und wohl auch der der Jury. „Ohne die anderen Hengste gering zu schätzen, können wir sagen, dass Le Formidable ein ausgesprochener Champion ist“, so Bernd Rutten, der Vorsitzende der Körkommission. „Er hat so viel Adel und Eleganz und bewegt sich mit viel Balance und Kraft aus dem Hinterbein. Es war das reinste Vergnügen.“

Grand Galaxy Win, der ja im Herbst auch schon den Oldenburger Siegerhengst gestellt hatte, brachte den Reservesieger der niederländischen Körung: Lennox W, den Bas Wilschut aus einer Rousseau-Tochter gezogen hat. Hier muss man anmerken, es ist nicht irgendeine Rousseau-Tochter, sondern die Vollschwester zum dänischen WM-Pferd Zack von Daniel Bachmann Andersen.

Der Titel des zweiten Reservesiegers ging an Lance V.O.D., ein Sohn des aktuellen Weltmeisters der siebenjährigen Dressurpferde, Glamourdale, aus einer Davino-Mutter. Züchter ist Ad van Vos, Mitbesitzer die Van Olst Stables, wo auch Vater Glamourdale zuhause ist.

Prämiert wurden zudem Liverpool TC v. Glock’s Toto Jr-Gouverneur (den man nicht mit dem Totilas-Sohn Governor verwechseln darf), Lugano v. Governor-Johnson, Lacrosse RS2 v. Ferdeaux-San Remo sowie Louis ter Kwincke v. Easy Game-Damon Hill.

Springhengste

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Gepostet von KWPN am Donnerstag, 31. Januar 2019

Zum Springsieger kürte die Jury Liverpool v. Tangelo van de Zuuthoeve-Lux, gezogen von Rob Cramer. „Ein sehr komplettes Pferd!“, lobte die Körkommission. „Er hat ein gutes Exterieur, galoppiert leichtfüßig und verfügt über eine funktionale Manier mit gutem Sprungablauf.“

Louay Fortuna heißt der Reyervesieger, ein Cohinoor-Zambesi-Sohn (Z.: Mienke Rinkes). Liamant W v. Diamant de Semilly-Heartbreaker wurde zum Zweiten Reservesieger ausgerufen.

Prämiert wurden außerdem: Lay Out v. Verdi-Tangelo van de Zuuthoeve, Larezzo v. Arezzo-Diamant de Semilly, Lovekey SR v. Kannan-Hors La Loi II und Lucky Luck v. Grandorado-Canabis Z.

Von den Hengsten, die verkäuflich waren, avancierte der Kannan-Sohn Lovekey mit 90.000 Euro zur Preisspitze.

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