Lienen: Siegreiche Turnierpremiere für westfälischen Körsieger 2018

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(© www.westfalenpferde.de)

In Lienen ging der Siegerhengst der westfälischen Hauptkörung 2018, Danciero v. Dancier, seine erste Reitpferdeprüfung unter Eva Möller. Er gewann mit deutlichem Vorsprung auch gegen ältere Pferde.

Eine 8,6 in Summe vergab die Richtergruppe, zu der auch Westfalens Körkommissar Heinrich Plaas-Beisemann gehörte, für Danciero. Für den Galopp des hannoversch gezogenen Rappen aus einer Floriscount-Mutter zückten sie die 9,5. Trab, Ausbildungsstand und Exterieur wurden jeweils mit 8,5 beurteilt. Eine 8,0 gab es für den Schritt.

Platz zwei ging mit einer Gesamtwertnote von 8,1 an den Oldenburger Hengst Brooker’s Boy v. Bordeaux-Don Romantic unter Ann-Christin Wienkamp, gefolgt von der Hannoveraner Stute For Fiesta v. Foundation-Sir Donnerhall mit Franziska Niermann (7,9). Wie auch die anderen platzierten Pferde waren die beiden bereits vierjährig.

Über Danciero

Die Zuchtgemeinschaft Broers und Weber hatte Danciero in Aurich gezogen. Bei der westfälischen Hauptkörung wurde er von Pascal Kandziora und Mathieu Beckmann ausgestellt und wusste auf ganzer Linie zu überzeugen. Er wurde Siegerhengst. Anschließend wechselte er für offiziell 700.000 Euro an die Besitzergemeinschaft Helgstrand und Schockemöhle.

Ausgebildet wird Danciero nun in Deutschland von Eva Möller, die nun auch den 2,01 Millionen-Hengst der Hannoveraner Körung zum Reiten bekommen hat, Vivino v. Vivaldi. Beide sind auf dem Sudenhof in Hagen stationiert.

Ein Trainingsvideo des Hengstes:

https://www.facebook.com/evamoeller/videos/10219118607066233/

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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  1. Dressurreiterin

    Da sieht man wieder, Geld schiesst eben doch Tore. Ich hätte auf jedem Tunrier mit dem Schritt höchstens eine 6 bekommen – und das wäre noch gut gewesen. Zu allem anderen hätte dort „Spannung“ gestanden und „nicht losgelassen“. Wahrscheinlich wäre ich nicht einmal mehr platziert gewesen.
    Die FN sollte sich langsam mal Gedanken machen, ob sie nicht unglaubwürdig wird in der Benotung und sich nicht immer mehr von der Basis (den „Normalos“) und den Mitgliedern abhebt und entfernt und „Sonderbenotungen“ für die Helgstands, Möllers, Schockemöhles, Werths und Rothenbergers zur Regel als die Ausnahme wird…….
    Es soll immer noch das Pferd benotet werden, nicht der Name des Reiters oben drauf…….


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