Münster: 130.000 Euro für Rita, 266.000 Euro für Velvet Brown, Captain Sparrow nicht unter den Spitzenpferden

Die Eliteauktion des westfälischen Pferdestammbuchs war heute nicht nur Marktplatz für Nachwuchspferde und Fohlen, sondern erstmals auch für ausgewählte internationale Springpferde, die gutes Geld brachten.

Den Spitzenpreis bei den Reitpferden erzielte die bereits sechsjährige Rita v. Ribery Gold, gezogen und ausgestellt durch die ZG Kühnen in Rheinberg. Sie kostete 130.000 Euro und trug damit den Löwenanteil zum Durchschnittspreis von 27.438 Euro für 32 vorgestellte und auch verkaufte Reitpferde bei. Sie wechselte nach Hessen.

Das zweitteuerste Pferd war mal wieder ein Spross des KWPN-Hengstes Vitalis, der eine Zeit lang im Nordrhein-Westfälischen Landgestüt stationiert gewesen war und in dieser Zeit viele talentierte Nachwuchspferde gezeugt hat. Ein solches ist auch die fünfjährige Vision aus einer Mutter v. Dream On. Die Dunkelfuchsstute aus der Zucht von Hubert Herdering in Legden und ausgestellt durch Magdalene Post in Salzbergen brachte 82.000 Euro, die Kunden aus England für sie anlegten.

Ein Dressur- und ein Springfohlen lagen dicht beieinander im Preisgefüge und stachen aus dem 25-köpfigen Lot hervor. 26.000 Euro brachte das Dressurtalent Bowler Hat v. Borsalino-Ampere (Z. u. A.: Heinz Fockenberg, Bottrop), das in Bremen aufwachsen wird. Bei 25.000 Euro fiel der Hammer für Cassiopeia, die mit der viel versprechenden Abstammung Cornet Obolensky-Diamant de Semilla aufwarten kann, eine Anpaarung, die Heinrich und Philipp Sterhoff in Hamm vorgenommen hatten. Aus Schweden kamen die Käufer.

Auch die von der Equi Future Champions-Gruppe in Luxemburg vorgestellten acht Springpferde fanden alle einen neuen Besitzer. Für satte 84.750 Euro im Mittel. Die elfjährige international Drei-Sterne-platzierte For Pleasure-Concert II-Tochter Velvet Brown erhielt den höchsten Zuschlag von 266.000 Euro und ging ins Rheinland. Thunder Girl, eine siebenjährige Thunder van de Zuuthoeve-Numero Uno-Tochter brachte 100.000 Euro. Ihre neue Heimat sind die Niederlande.

https://youtu.be/6HLFHvUFnloMit Spannung erwartet worden war der Verkauf des Bundeschampions von 2012, des Holsteiners Captain Sparrow v. Cormint-Barnaul xx, der einst als Spitzenpferd der Holger-Hetzel-Springpferdeauktion zu Michael Jung kam, mehrfach international erfolgreich gewesen war und dann überraschend im Auktionslot der westfälischen Eliteauktion auftauchte. Er kostete 76.000 Euro und fand ebenfalls eine neue Heimat in den Niederlanden.

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