Münster-Handorf: Sporttest der Springer mit zwei Fünf- und vier Vierjährigen über 9,0 und

Hengsttest-Springen-Feature Kopie

Sporttest für Hengste Springen (© Screenshot Clipmhorse.tv)

Von ihrer besten Seite präsentierten sich die vier- und fünfjährigen Springhengste beim Sporttest in Münster-Handorf. Auch nach altem Regelwerk wäre keiner der Teilnehmer durchgefallen. Und einige haben sich richtig in Szene setzen können.

Bei den fünfjährigen Springern waren es der Cornet Obolensky-Sohn Can Tici und der For Pleasure-Sohn Forino, die beide mit derselben tollen Note glänzen konnten: 9,05.

Can Tici ist ein 2017 in Neumünster gekörter und prämierter Holsteiner, den Timm Rohwedder (Eggstedt) aus seiner Canto-Barnaul xx-Tochter gezogen hat. Maximilian Lill stellte ihn für die Station Böckmann vor, wo man sich über beste Bewertungen für den Youngster freuen kann: 9,5 fürs Vermögen, 9,0 in Galopp, Rittigkeit und Gesamteindruck, 8,7 für die Manier.

Forino v. For Pleasure-Caretino-Contender ist ein weiterer Holsteiner, der 2017 in Neumünster das Go für die Zucht erhielt. Manfred von Allwörden hat ihn gezogen und auch nach Münster-Handorf geschickt. Im Sattel saß Sofie Svensson. Der Hengst, der aus demselben Stamm kommt, wie Olympiastute Vienna Olympic, überzeugte ebenfalls mit einer 9,5 im Vermögen sowie 9,0 für Manier, Rittigkeit und Gesamteindruck sowie 8,6 für den Galopp.

Knapp unterhalb der 9 war das Ergebnis für den Hannoveraner Toulago v. Toulon-Contender-Graphit aus der Zucht von Jens-Peter Rabeler, in Winsen an der Luhe. Inzwischen steht er bei Familie Gripshöver in Werne, für die Katharina Böhnke im Sattel saß. Die Gesamtwertnote 8,97 ergab sich aus 9,0 fürs Vermögen, 9,5 für die Manier, 8,8 für Rittigkeit und Gesamteindruck sowie 8,5 für den Galopp.

Vierjährige

9,35 und 9,31 waren die beiden Bestnoten bei den Vierjährigen. Der Hengst mit der 9,35 war der Westfale Hickstead Blue v. Hickstead White-Chacco Blue-Contender aus der Zucht von Heinrich Ramsbrock. Inzwischen steht er bei Kai Ligges auf Station und Marie Ligges stellte ihn vor. Die Traumnoten im Einzelnen: 10,0 fürs Vermögen, jeweils 9,5 für Manier und Gesamteindruck sowie 8,6 im Galopp und 9,2 für die Rittigkeit.

Die 9,31 ging an den Spring-Sieger der Westfalen-Körung 2018, For The Future v. For Pleasure-Nabab de Reve-Cassini II (Z.: Otmar Eckermann), den Alexandre Boursier für den Zuchthof Tebbel vorstellte. Auch bei ihm war die Bewertungskommission der Ansicht: Mehr Vermögen geht nicht, 10,0! Die Rittigkeitsnote war noch etwas höher als beim Klassenprimus: 9,2, die Manier dafür nicht ganz so stark: 9,2. Im Galopp gab es ebenfalls eine 8,6 und im Gesamteindruck auch eine 9,5.

Das drittbeste Ergebnis erzielte mit einer 9,17 der Holsteiner Diamant de Casall v. Diamant de Semilly-Caretino-Lavall, sozusagen ein Neffe des großen Casall, denn die Mutter ist eine Vollschwester (Z.: Manfred von Allwörden). Katharina Böhnke ritt den Hengst für die Station Gripshöver. Seine Wertnoten: 9,5 für Vermögen und Manier, 9,0 für den Gesamteindruck, 8,8 für Rittigkeit und Galopp.

Last but not least gab es auch für den Holsteiner Chezarro v. Casall-Conteur-Athlet Z (Z.: Gabriele Kowalski) eine Note über 9, 9,11 um genau zu sein. Chezarro gehört dem Holsteiner Verband, dessen Stallreiterin Ebba Johansson stellte ihn vor. Er galoppierte für eine 9,0. Ebenso lautete die Einschätzung seines Vermögens. Manier, Rittigkeit und Gesamteindruck waren den Richtern jeweils eine 9,2 wert.

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