Münster: Sporttest Nummer fünf mit Dembelé und Catch an der Spitze

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(© www.paulinevonhardenberg.com)

Der fünfte und der sechste Sporttest für Hengste 2018 finden wieder in Münster-Handorf statt. Die Springpferde haben bereits alles hinter sich und haben alle bestanden. Zwei kamen auf eine „sehr gute“ Bewertung.

Sechs Vierjährige waren in Münster-Handorf dabei. Überlegener Sieger wurde der Westfale Dembelé v. Diamant de Semilly-Cornet Obolensky, gezogen auf dem Gestüt Zhashkov in der Ukraine, beheimatet auf der Station Ligges in Westfalen und vorgestellt von Marie Ligges. Dembelé war 2016 Reserve-Siegerhengst Springen der westfälischen Körung. Und wie ein Siegerhengst präsentierte er sich auch in Münster: 8,8 für den Galopp, 9,0 fürs Vermögen, 8,8 für die Manier, 9,5 in der Rittigkeit und 9,2 im Gesamteindruck. Das machte in Summe ein Ergebnis von 9,03. Er war in allen Kriterien Klassenprimus.

Mit deutlichem Abstand (8,27 Gesamtnote) folgte Lupidor Gold v. Lordanos, auch dies ein Westfale. Der erfolgreiche Extertaler Züchter Hartwig Rellensmann hatte den Hengst aus der Pasadena gezogen, die in ihren Adern das bewährte Pilot-Blut gleich von zwei Seiten führt, einmal über dessen Sohn Pavarotti v.d. Helle und einmal über ihre Mutter, die eine direkte Tochter war. Reinhard Geers in Borken hatte Lupidor Gold nach Münster geschickt. Der Hengst war 2016 in Redefin gekört worden und hat seit Anfang des Jahres bereits mehrere Siege in Springpferdeprüfungen der Klasse A vorzuweisen, bei denen er von Hendrik Dowe vorgestellt worden war. Jetzt in Münster erhielt er eine 8,6 sowohl fürs Vermögen als auch für die Manier. Der Galopp war den Richtern eine 7,8 wert, die Rittigkeit eine 7,9. Und im Gesamteindruck gab es die 8,3.

Fünfjährige

Neun Hengste waren bei den Fünfjährigen angetreten. Hier war es der Holsteiner Verbandshengst Catch v. Colman-Calido, der dem Rest des Feldes die Show stahl. Unter Ebba Johansson erhielt der Holsteiner Schimmel aus der Zucht von Hans-Peter Löding-Hasenkamp eine 9,39 insgesamt. Seine Teilnoten: 9,5 im Galopp, jeweils 9,7 für Vermögen und Manier und jeweils 8,8 für Rittigkeit und Gesamteindruck. Damit ließ der Reservesieger der Holsteiner Körung 2015 den Rest des Feldes zwar deutlich hinter sich, kam aber nicht ganz an seine Vorjahresleistung heran, als er den Test mit einer 9,73 abschloss.

Die zweithöchste Bewertung lautete 8,4 und ging an einen weiteren Westfalen: Cinema v. Chin Win-Dinard L, gezogen von Susanne Schlütermann und ausgestellt vom Gestüt Sprehe. Cinema war 2015 in Münster-Handorf gekört worden, im vergangenen Jahr Dritter beim Sporttest und in Springpferdeprüfungen der Klasse A platziert. In den vergangenen Tagen galoppierte er für eine 8,5, zeigte Vermögen für eine 8,2 und eine Manier für 8,0. Die Rittigkeit war glatt „sehr gut“ und im Gesamteindruck gab es eine weitere 8,5.

www.hengstleistungspruefung.de

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