Österreichs Bundeschampions 2022

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(© www.pferdezucht-austria.at)

Das österreichische Bundeschampionat steht dem Deutschen in Sachen Anzahl der Titel in nichts nach und die Abstammungen der AWÖ Pferde kommen einem auch bekannt vor. 25 Titel wurden vergangenes Wochenende in Stadl Paura verteilt.

Gleich zwei Schärpen gingen zum Beispiel an die vierjährige Auheim’s Sarah Kay v. Secret-Licotus, gezogen und im Besitz der Auheim GmbH & Co. KG. Erst holte sie den Titel bei den vierjährigen Bundesjungstuten, dann setzte sie sich mit Stephanie Dearing im Sattel bei den vierjährigen Reitpferden durch – und das mit den Fremdreiternoten 10,0 und 9,5. Frederike Schulz-Wallner und Ralf Kornprobst fungierten als Richter im Sattel. Zusammen mit ihren Bewertungen wurde es eine 8,7 für die Rappstute.

Bei den ein Jahr jüngeren Reitpferden stellte Escamillo mal wieder einen Schärpenträger: Hengst Eyecatcher W aus einer Belissimo M-Mutter (Z.: Andreas Winter). Jeannine Zuber stellte Eyecatcher für eine 8,6 vor. Zuvor hatte er bereits das niederösterreichische Landeschampionat gewonnen und wechselte noch am selben Wochenende in den Stall von Lea-Elisabeth Pointinger.

Dressurpferde

Die vier- bis fünfjährigen Dressurpferde traten in einer Dressurpferdeprüfung Klasse A gegeneinander an. Der Sieg ging an die fünfjährige Genua Sampdoria v. Bon Coeur-Fürst Grandios (Z.: Christian Großholzner) mit Nicole Berhuber im Sattel. Ihre Endnote lautete 8,28 und setzte sich zusammen aus Trab 9, Schritt 8,2, Galopp 8,5, Durchlässigkeit 7,5 und Gesamteindruck 8,2.

Bei den fünf- bis sechsjährigen Dressurpferden wurde die FEI-Finalprüfung für fünfjährige Dressurpferde geritten. Hier siegte mit einer 8,52 als Endnote (Trab und Galopp 9, Schritt 7,8, Durchlässigkeit 8, Gesamteindruck 8,8) der fünfjährige Bartlgut’s Traunstein v. Toto Jr.-United aus der Zucht von Wolfgang Kromoser, vorgestellt von Ulrike Prunthaller.

Springen

Bei den fünfjährigen Springpferden setzte sich der schicke Schimmel Adzmomet KES v. Adzaro de L’Abbaye B-Acomet (Z.: Thomas Kreidl) unter Magdalena Margreiter durch. Eine 9,0 gab es für seine Vorstellung.

Die Sechsjährigen traten im Stechen an. Fünf Paare waren dabei, die rot-weiße Schärpe ging an Vagabond AMB v. Vagabond de la Pomme. Der Namenszusatz ist kein Zufall. Züchter, Besitzer und Reiter in Personalunion ist Anton Martin Bauer.

Geländepferde

Bei den vier- bis fünfjährigen Buschpferden in spe setzte sich mit Dilino W v. Digitalo W ein Enkel des einstigen Holsteiner Siegerhengstes Diarado durch, er ja auch beim Bundeschampionat in Warendorf stark vertreten war. Heinz Winter zeichnete hier als Züchter verantwortlich. Vorgestellt wurde der Braune von Katharina Jud.

Bei den sieben- bis achtjährigen Geländepferden hinterließ Ginger v. Caresino-Pocalino (Z.: ZG Eisenberger) mit Österreichs Staatsmeisterin Lisa Held im Sattel den besten Eindruck.

Fohlenchampions

Auch die jüngsten können in Österreich schon Schärpen gewinnen. Als bestes dressurbetontes Hengstfohlen wurde der For Romance-Romanov Blue Hors-Sohn Forever Frantsits gefeiert. Jürgen und Bettina Frantsits sind die stolzen Züchter und Besitzer.

Bei den Stutfohlen mit Dressurabstammung setzte sich Boney M v. Secret aus einer Bretton Woods-Mutter durch. Gezogen wurde sie von Ludwig Scheuringer, Besitzerin ist Christina Steinbrenner.

Bei den Springfohlen setzte in der Abteilung der Hengste Opiums-Omar H v. Opium JW van de Moerhoeve-Numero Uno, gezogen und im Besitz von Michael Haas durch.

Bestes Stutfohlen mit Springabstammung war Hasta La Vista v. Emerald van’t Ruytershof durch, auch sie mit Numero Uno als Muttervater. Soheil Almaloonezhadyousefi ist Züchter und Besitzer.

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