Oldenburg: Körsieger für eine halbe Million Euro versteigert

Nummer sieben im Prämienlot war ein Dunkelbrauner v. Sir Donnerhall-Welt Hit II (Z.: Anke Borchers. Heiligenloh), der mit auffallend viel Knie trabte, etwas langsamer und die Passage wäre schon jetzt perfekt. Im Galopp profitierte der Dunkelbraune von seiner hohen Aktion im Vorderbein, im Schritt schien die Fußfolge nicht immer sicher. Er vertritt den Richonse-Stamm (daraus Pferde wie Heike Kemmers Dressur-Mannschafts-Europameister Albano, ein Sohn der Großmutter dieses Prämienhengstes, oder der diesjährige Louisdor Preis-Finalist Dante Weltino). Er wurde zum zweiten Reservesiegerhengst bestimmt und gelangte für 90.000 Euro in dänischen Besitz.

Ein Hengst, von dem viele sprachen, war ein westfälischer Vitalis-Sandro Hit Sohn. Der Dunkelbraune, ein geschlossenes Modell, mit elastischem, taktsicheren Trab, wunderschönem Typ und guter Galoppade, hielt im Schritt den Takt, das ganz große Schreiten ist ihm aber, wie so häufig bei dieser Linie, nicht in die Wiege gelegt worden. Bei sicherer Fußfolge und ausreichendem Fleiß ist der Schritt aber allemal gut genug für die Zukunft. In der veröffentlichten Preisliste wird sein Preis mit 250.000 Euro verzeichnet. Er fand demzufolge einen neuen Stall in Baden-Württemberg. Gut zwei Millionen Euro Umsatz für 15 versteigerte gekörte Hengste brachten einen Durchschnittspreis von knapp 140.000 Euro. Ein KWPN-Rappe v. Charmeur wurde für 150.000 Euro nach Niedersachsen verkauft, ein schwarzer Sohn v. Fürst Wilhelm-Ron William war dem Gestüt Birkhof in Baden-Württemberg 95.000 Euro wert. Unter dem Namen „Fürstenglanz“ war dieser Zweijährige schon einmal als Fohlen durch den Auktionsring getrabt. Sein Preis damals: 100.000 Euro.

Die Körergebnisse finden Sie hier, und hier die offizielle Preisstatistik.

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