Oldenburger Hengstmarkt: Reservesieger v. For Dance avanciert zur Preisspitze

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Oldenburger Reservesiegerhengst 2020 v. For Dance (© Gr. Feldhaus)

Bei den Oldenburger Hengsttagen wurde am Wochenende nicht nur fleißig gekört, die angehenden Vererber kamen anschließend auch unter den virtuellen Hammer. Besonders begehrt war der Reservesieger der Dressurhengste, ein For Dance-Sohn, der zukünftig in den Niederlanden beheimatet sein wird.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen musste auch der Oldenburger Pferdezuchtverband in diesem Jahr auf eine Online-Auktion ausweichen. Diese endete gestern Abend, das Lot umfasste 29 Pferde. Nicht zum Verkauf stand unter anderem der Siegerhengst des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL), ein Foundation-Sohn aus dem Besitz von Helgstrand Dressage.

Dafür aber die Nummer zwei der Dressurhengste! Und letzterer war es auch, der am Ende mit Abstand die meisten Gebote erhielt. Für 281.000 Euro wechselte der Reserve-Siegerhengst v. For Dance-Zack (Z.: Jörg Bös, A.: Dressurstall Sandbrink) an die Hengststation Team Nijhof in den Niederlanden. Schon direkt nach Auktionsbeginn lag der bewegungsstarke Braune im sechsstelligen Bereich, insgesamt gingen 80 Gebote für ihn ein.

Zweitteuerster Hengst war ein gekörter Sohn des Vivaldi-De Niro. Alfons Kramer hat den Dunkelfuchs gezogen, ausgestellt wurde er von Sylvia & Wilhelm Klausing GbR & Gut Rethorn. Für 180.000 Euro fand der Youngster neue Besitzer aus Österreich. Seine Mutter Synphonie D v. De Niro-Sandro Hit ist die Schwester von drei gekörten Hengsten.

Comilfo Plus Z stellt teuersten Springhengst

gr. Feldhaus

Preisspitze der Springhengste v. Comilfo Plus Z – Clinton (© gr. Feldhaus)

Bei den Oldenburger Springhengsten erzielte der Reservesieger v. Comilfo Plus Z-Clinton (Z.: Josef Hüpen, A.: Karen Schüssler) den Spitzenpreis von 140.000 Euro. Der Schimmel hat eine prominente neue Besitzerin – er wird künftig seine Box bei Judy-Ann Melchior auf dem Gestüt Zangersheide in Belgien beziehen. Zum Vergleich: In den Siegerhengst v. Catoki-Balou du Rouet (Z.: Hendrik Hüsker, A.: Susanne Hartmann) investierten Käufer aus Ungarn 76.00 Euro.

110.000 Euro kostete ein weiterer OS-Prämienhengst von Dia Corrado aus einer Stakkato Gold-Mutter. Der Braune kam bei Züchter Friedhelm Albers zur Welt, René Tebbel hatte ihn in Vechta angemeldet. Teuerster nicht gekörter Hengst war ein Dunkelbrauner v. Zinedream-Acobat II (Z.: Sabine Toll, A.: Dirk Meiners), der für 42.000 Euro zugeschlagen wurde.

Elf Hengste fanden ein neues Zuhause im Ausland, darunter in den Niederlanden, Großbritannien und Österreich. Die OL-Hengste erzielten einen Gesamtumsatz von 786.500 Euro, wobei der Durchschnittspreis der gekörten Hengste bei 85.000 Euro lag Die Springhengste des OS-Verbandes setzten insgesamt 902.500 Euro um, die gekörten Hengste kosteten im Mittel 65.000 Euro.

Alle Ergebnisse der OL-Auktion finden Sie hier.

Die Ergebnisse der OS-Auktion gibt es hier.

Das gesamte Lot des Oldenburger Hengstmarkts können Sie hier noch einmal einsehen.