Online-Petition zum Erhalt des Landgestüts Dillenburg

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Diese Woche wurde bekannt, dass das Landgestüt Dillenburg definitiv geschlossen werden soll. Dagegen kann nun mittels Online-Petition protestiert werden.

Die Geschichte des Landgestüts Dillenburg ist mehr als 400 Jahre alt. Nun soll es geschlossen werden. Laut Angaben von Andreas Sandhäger, Direktor des für das Landgestüt zuständigen Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH), ist der Grund für die Schließung nicht finanzieller Natur. Es geht um das Tierwohl. Mitten in der Stadt könne den Pferden nicht so viel freie Bewegung verschafft werden, wie es die Leitlinien für Pferdehaltung vorsehen. Dies wurde von Umweltministerin Priska Hinz angeführt.

Kritik am Beschluss

Die Schließung von Dillenburg ist allerdings umstritten. Die Opposition der schwarz-grünen Landesregierung sagt z.B., man habe nicht intensiv genug nach Lösungen des Problems gesucht. Und die Hessen verlieren ein Stück Kulturgut und einen Touristenmagneten. Zudem wird es hier dann keine Ausbildungsplätze mehr geben.

Aus diesen und weiteren Gründen haben Freunde des Landgestüts nun eine Online-Petition erstellt, mit der sie Unterschriften sammeln, die dann an Priska Hinz und Volker Bouffier überreicht werden sollen.

Hier geht es zu der Petition.

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22 Kommentare

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  1. Heike B.

    Die Landgestüt erhalten unsere Kultur und bieten Arbeitsplätze. Es kann doch nicht sein, daß unserer Politik das alles nichts wert ist. Die Landgestüt MÜSSEN erhalten bleiben.

  2. Dorothea

    Die Stadt hatte doch mehrfach Vorschläge zur Verbesserung des Auslaufs vorgelegt, auf die Wiesbaden nicht reagiert hat. Und dann mit Tierwohl um die Ecke kommen… Meines Erachtens fraglich. Wie fast alle Entscheidungen von Prisca Hinz.

  3. Ludwig

    Ich hoffe das alle Pferdefreunde bei der nächsten Landtagswahl ihre Stimme nicht Frau Hinz geben. Allein als Kulturgut sowie für die Pferdezucht und vor allem für den kleinen Züchter muß
    das Landgestüt bleiben.

  4. a. bickel

    Wer etwas will sucht Lösungen, wer etwas nicht will, sucht Gründe!
    Liebe Frau Hinz, überlegen Sie nochmal, ob es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Das Landgestüt ist Kulturgut, Sie haben eine Verantwortung, der Sie mit der Schliessung nicht gerecht werden. Wie grün sind Sie wirklich? Vielleicht müssten Sie mehr Fördergelder bewilligen. Es geht hier nicht um ihr evtl. persönliche Abneigung gegen den Reitsport. Ohne unsere Umwelt brauchen wir auch keine Umweltministerin mehr. Denken Sie daran, wenn man Ihre Stelle abschafft. LG

  5. Helga Sophie Märte

    Angeblich ist der Schutz der Pferde der Grund der Schließung; absolut unverständlich, denn wenn Tierschutz der tatsächliche Grund währe, müssten deutschlandweit vorrangig tausende Mastbetriebe geschlossen werden, wo Tiere tatsächlich absolut unwürdig gehalten und dazu noch gequält werden. Es ist doch ganz offensichtlich nur eine Frage des Geldes. Warum schließt man dafür nicht in Frankfurt oder Wiesbaden 1 – 2 Museen, die haben doch genug davon und erhält uns unser Landesgestüt; wäre doch nur gerecht, viel mehr haben wir doch in Dillenburg eh nicht mehr.

    • Bettina Schick

      Das Landgestüt Dillenburg muß erhalten bleiben. Punkt !
      Schließung aus Tierschutzgründen? Die Begründung ist doch einfach nur lächerlich.
      Dillenburg ohne Landgestüt geht gar nicht.

  6. Walter Morfeld

    Das Landgestüt muss erhalten bleiben!!!
    Wenn der Schutz der Pferde der wahre Grund ist, was ich stark bezweifle,hätte das Landgestüt schon lange (nach Kaisers Zeiten) geschlossen werden müssen, da seit dieser Zeit keine Weide und kein weiterer Auslauf vorhanden war.
    „Liebe“ Frau Hinz, was ist mit dem Schutz der Tiere in den zoologischen Gärten(z.B. Elefanten, Tigern, Löwen u.s.w.) und mit den vielen Papageien und anderen Vögel bzw. den Hühnern, die in Käfigen bzw. Legebatterien, gehalten werden??
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

  7. Wilhelm Hoss

    Das Landgestüt Dillenburg muss erhalten bleiben.Hoffendlich kostet diese Campagne die Grünen bei der nächsten Wahl mindestens 10% der Wählerstimmen.Das Gestüt gehört zur Region.Eine geeignete Weidefläche in der näheren Umdebung des Gestüts ist Garantiert auch vorhanden.ES FEHLT NUR AM GUTEN WILLEN.man solltegleichzeitig darüber Nachdenken welche Einrichtungen der Hessischen Landesregierung man aus Kostengründen gleich mitschliesst.Man brauch auch kein Weingut nur damit unsere Landtagsabgeordneten umsonst Wein trinken.

  8. Horst Ludwig Holz

    Frau Hinz, ihr Augenmerk sollte sich mehr auf die Tiere richten, die in Schweinemastbetrieben und Hühnerlegebatterien ein trostloses und jeder Ethik widersprechendes Leben fristen müssen. Ebenso sollten sie sich den Tieren widmen, die über hunderte von Kilometern zu den Großschlachthöfen transportiert werden. Das wären Themen, die einer grünen Politikerin gut zu Gesicht stehen würden, aber nicht die Schließung des Landgestüts in Dillenburg.

  9. Anita

    Hallo Frau Hinz,
    für Waffen und viel mehr Mist ist Geld da.
    Die schönen Landschaften die es einmal gab verändern sich zum Nachteil nicht nur für die natur und deren Tiere sondern auch für uns zuguter letzt werden auch wir dies zu spüren bekommen.
    Daher zunehmendst mehr Ackerbauanbauten und dafür fehlende Weidefläche. Das schöne unterschiedliche Bild was die Landschaften anbelangt wenn man von einem zum anderen Bunmdesland wechselt ist längst nicht mehr so Unterschiedlich wie früher.Selbst die Schutzhecken zwischen den einzelnen Feldern wurden bisher zu geld gemacht. Die Frucht wird bis zum Feldweg direkt herran gepflanzt. Weshalb ich das schreibe das alles wird ohne uns beschlossen.
    Ihre Kinder und Kindeskinder werden diese gewesene Schönheit nicht mehr erfahren können.
    Und wenn Sie dieses Landesgestütt zum schließen zwingen dann können Ihre Enkel sich dieser schönen Tiere daran auch nicht mehr erfreuen. Generationen hat Dillenburg schon erlebt und somit auch Rassen verschont ,bevor diese ganz von der Bildfläche verschwunden sind.
    Das Landgestüt ist Kulturgut, Sie haben eine Verantwortung, der Sie mit der Schliessung nicht gerecht werden. Und dann schliesse ich mich gerne Herrn Horst Ludwig Holz und seinem Bericht an. Sich einsetzen und Gesetze schaffen das man den Tieren kein Leid zufügen darf und kann, halte ich für vorrangig.Wir alle aber Sie sind dafür Verantwortlich das so ein Schauplatz wie Dillenburg unbedingt erhalten bleibt. Zumal es ja auch Arbeitsplätze sind. Wo sollen die Leute arbeiten dann ? Wo sollen die Wunderbaren Tiere hin?

  10. ursula machner

    das soll wohl ein witz sein? ein l a n d g e s t ü t aus angeblichen tierschutzgründen schließen wollen? frau hinz, schauen sie doch mal bitte in die wie pilze aus dem boden sprießenden tierfabriken bzw. die hühner-kzs. dann könnten wir mal über tierschutz diskutieren. oder kleine ferkelbabys ohne betäubung kastrieren, oder männliche küken millionenfach schreddern. da hätten sie ein unendlich weites betätigungsfeld, falls ihnen wirklich tierwohl am herzen liegen sollte. den pferden geht es in dillenburg bestimmt nicht schlecht. fragen sie doch lieber mal beim bund der steuerzahler nach, wo der staat steuern sparen kann…. sie werden sich wundern, wieviel geld da plötzlich zur verfügung steht. außerdem, falls es ihnen entgangen sein sollte – es gibt eine formel, die da lautet „1 pferd schafft bis zu 3 arbeitsplätze“. es ist nicht nur ein schönes, liebenswertes tier, sondern auch ein wirtschaftsfaktor. das traditionsreiche gestüt muß bleiben. es wäre eine schande, würde man es schließen. armes deutschland, sage ich nur. wir sind immer noch führend in der pferdezucht, die halbe welt ist auf unseren tollen pferden beritten. darauf können wir alle stolz sein. bei der letzten olympiade haben unsere dressur- und vielseitigkeitsreiter gold und silber heimgebracht – ist ihnen das alles egal?

  11. Dr. Renate Moering

    Bitte das Landgestüt erhalten! Wenn es zu wenig Auslauf gibt, läßt sich vielleicht doch etwas finden. Das Schließen wäre ein Armutszeugnis für Hessen.

  12. Dani

    Ich habe das schon oft gesehen in Deutschland.Hengstdepots oder Gestüte wo kaum oder gar keine Weiden vorhanden sind.
    Zudem sind oft die Boxen winzig.Bei uns in der Schweiz gibt’s das nicht.
    Hier wird die Freifläche pro Tier berechnet und je weniger Freifläche ein Hof(Stall)hat
    umso weniger Pferde dürfen gehalten werden.
    Ich habe mich erschrocken als ich vor 2 Jahren in einem Gestüt war in Hessen und neue Boxen
    gesehen habe die winzig und mit wenig Licht waren.
    Ich selber möchte ohne Weiden auch keine Pferde haben.
    Oft sind auch Sportställe betroffen vom weidelosen Leben der Pferde.
    Dennoch ist erfreulich das es immer mehr Profireiter wie z.B Max Kühner gibt die ihre Toppferde raus lassen.Dort wo sie auch hingehören,denn von dort kommen sie ja ursprünglich auch.
    Das lässt also hoffn.

    • Carmen Fischer

      Wie sieht denn die Berechnung beim Hund in der Schweiz aus?
      Sind die da auch da, wo sie ja ursrünglichherkommen?
      Oder mit Menschen?
      Darf man da erst Kinder halten, wenn die Wohnungsgröße/Gartenfläche bzw das monatliche Gehalt entsprechend ist?
      Ich weiß, über diese Themen kann man sich ewig streiten, nur mal ein paar gedankliche Anregungen, wir wollen ja alle Tier/Menschengerecht sein.

  13. Gottfried Lieschke

    Ich bin neu hier und weiß nicht ob ich im richtigen Forum bin. Nun meine Frage : War jemand in letzter Zeit in Reiterurlaub im Gestüt Lipica in Slowenien ? Welche Erfahrungen wurden gemacht ? Mein letzter Aufenthalt dort war schon in den Achtzigern des vorigen Jahrjunderts . Damals haben mir Landschaft , Pferde und Leute gut gefallen.
    Danke inm voraus für hilfreiche Anrworten , Gottfried Lieschke

  14. Ralf Liemen

    Ich habe zwar kein Pferd, aber ich liebe und achte Pferde, denn sie gehören schon so lange zu uns Menschen! Und deshalb währe es auch schade um dieses Gestüt! Ich bin für den Erhalt!!!
    Ralf Liemen

  15. Geri Klaehn

    Das Landgestüt gehört zur Region und ist Tradition. Mit den GRÜNEN in der Koalition schwinden UMWELT und TRADITION. In Frankfurt betrifft es die Überbauung des Archäologischen Gartens; der Versuch die Rennbahn zu verschleudern; die Bebauung hoch und ‚tief‘ direkt an die Grenzen der Grünanlagen (was zum Tod vieler alter Bäume geführt hat); der Antrag von Herrn Majer / GRÜNE alle 430 Bäume* auf der Zeil zu entfernen und mehr.
    *Eine Bürgerinitiative hat das verhindert. Es wurden ‚nur‘ 80 Bäume gefällt.


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