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P.S.I.-Spitzenpferd 2010: Balsandra v. Baloubet du Rouet

(© Marc Feldhaus)

Anders als sonst waren es bei den Schockemöhle/Kasselmann’schen Performance Sales International 2010 nicht die Dressur-, sondern die Springpferde, die das meiste Geld brachten. Allen voran eine amtierende Bundeschampionesse.

Es handelt sich um die sechsjährige Balsandra, eine OS- (Oldenburger Springpferdezuchtverband) gebrannte Tochter von Rodrigo Pessoas Multi-Champion Baloubet du Rouet aus einer Sandro-Mutter, die auf Gestüt Lewitz das Licht der Welt erblickte. Sie kostete 800.000 Euro und avancierte damit zur Preisspitze der insgesamt 50 Auktionskandidaten. Nur wenig günstiger war ein weiteres junges Springtalent zu haben: die sechsjährige, ebenfalls beim OS eingetragene und in Lewitz gezogene, Caruschka v. Caspar (alias Eurocommerce Berlin) -Continue , die im Erscheinungsbild ihren championatserfolgreichen Vater (Gerco Schröder/NED) nicht leugnen kann. Die Schimmelstute brachte 770.000 Euro.

Bestbezahltes Dressurpferd war der fünfjährige gekörte Riccidoff v. Riccione-Don Davidoff. Bei 680.000 Euro fiel für ihn der Hammer. Und weil auch Riccidoff ein Produkt Lewitzer Zucht ist, kann man wohl sagen, dass die P.S.I. 2010 nicht nur für den Auktionsmacher Schockemöhle, sondern auch für den Züchter Schockemöhle einen zufriedenstellenden Ausgang nahmen.

Die Dressurpferde brachten im Durchschnitt 208.600 Euro, die Springpferde 296.040 Euro. Mit einem Gesamterlös von 12.616.000 Euro konnten die Veranstalter zufrieden sein. Nicht zuletzt, weil das deutlich mehr Geld war, als sie im Vorjahr erzielt hatten, als die Kollektion 10,44 Millionen brachte.
Kommentar der Initiatoren, Paul Schockemöhle und Ulli Kasselmann: „Das Ergebnis der P.S.I.-Auktion macht deutlich, dass Kunden bereit sind, in Spitzenpferde zu investieren. Wir sind mit dem Gesamtergebnis der P.S.I.. zufrieden.“

Alle weiteren Infos unter: www.psi-auktion.de.