Philipp Klingbeil wird neuer Zuchtleiter in Westfalen

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Vorsitzender Ralf Johanshon (rechts) heißt Philipp Klingbeil als künftigen Zuchtleiter des Westfälischen Pferdestammbuchs in Münster willkommen. (© Westfälisches Pferdestammbuch)

Das Westfälische Pferdestammbuch hat einen neuen Zuchtleiter gefunden: Ab dem kommenden Jahr soll Philipp Klingbeil diese Position bekleiden. Der 31-Jährige bringt einiges an Theorie und Praxis in der Pferdezucht mit.

Philipp Klingbeil ist damit Nachfolger von Wilken Treu, der wiederum ab Dezember für den Hannoveraner Verband tätig sein wird. Schon zum 1. Januar 2020 soll Klingbeil seine neue Stelle antreten. Der 31-Jährige war in den letzten zwei Jahren Assistent der Sächsischen Gestütsverwaltung am Hauptsitz Graditz in Torgau. „Wir freuen uns, dass wir mit Philipp Klingbeil als künftigem Zuchtleiter die junge und tatkräftige Führungsmannschaft des Stammbuchs im Westfälischen Pferdezentrum komplett haben“, so der Vorsitzende der Westfalen, Ralf Johanshon

Diese „Führungsmannschaft“ bilden neben Klingbeil auch Carsten Rotermund als neuer Geschäftsführer und Thomas Münch als kommissarischer Zuchtleiter und neuer Vermarktungsleiter. Diese Entscheidungen seien laut Pressemitteilung ebenso wie die Trennung der bisher in Personalunion ausgeübten Aufgaben von Zuchtleiter und Geschäftsführer von der Delegiertenversammlung des Westfälischen Pferdestammbuchs einstimmig bestätigt worden.

Über „den Neuen“

Philipp Klingbeil ist gebürtiger Hesse, er kommt aus Wolfenhagen im Landkreis Kassel. An der Universität Kassel erwarb er nach dem Abitur zunächst einen Bachelorabschluss in Bauingenieurwesen. Es folgte ein weiteres Bachelorstudium der Agrarwissenschaften in Gießen und schließlich der Master in Agrar- und Pferdewissenschaften an der Universität Göttingen.

Parallel zu seiner Tätigkeit in der Sächsischen Gestütsverwaltung war Klingbeil bisher auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Tierzucht und Hausgenetik an der Uni Gießen beschäftigt. Er arbeitete unter anderem an dem Projekt „Trakehner Zuchtprogramm Gezielte Paarung – GP 2.0“. Neben seinem Beruf engagierte sich Klingbeil auch schon als Zuchtrichter, Trainer, Auktionshelfer und Jugendbetreuer. Bis 2017 züchtete er zudem selbst Sportpferde.

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