Positive Dopingprobe bei Holsteiner Körung, Von Allwörden-Hengst Cooper II nicht mehr gekört

Holsteiner Koerung_JB

(© Janne Bugtrup)

Bei der diesjährigen Hauptkörung des Holsteiner Verbandes hat es einen positiven Dopingtest gegeben. Betroffen ist der Hengst Cooper II, den Manfred von Allwörden nach Neumünster geschickt hatte.

Der Holsteiner Verband selbst meldet den Fall Cooper II auf seiner Homepage. Aufgefallen war es dem Züchterforum. Die Holsteiner schreiben auf ihrer Homepage:

Der Hengst Cooper II v. Clarimo (DE421000160719) hat vom 28.-30.10.2021 an der Körung des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V. in Neumünster teilgenommen und das positive Körurteil erhalten.

Im Rahmen der Körveranstaltung wurde der genannte Hengst einer offiziellen Dopingprobe unterzogen. Die abgenommene Dopingprobe wurde ausgewertet und ergab einen positiven Befund.

Laut § 29 Abs. 2.2 der Satzung des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V. muss der Hengst für die Zulassung zur Körung und für die Körung selbst „frei von jeglicher Beeinflussung durch Dopingmittel“ sein. Da es sich um ein dopingrelevantes Medikament gem. der Liste und Durchführungsbestimmungen der jeweils gültigen LPO (Teil C Rechtsordnung – FN Anti-Doping- und Medikationskontroll-Regeln für Pferdesport – ADMR) handelt, wird das positive Körurteil gemäß § 29 Abs. 4.5 der Satzung des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V. zurückgenommen.

Wie das Züchterforum berichtet, handelt es sich bei der Verbotenen Substanz um eine verbotene Medikation gemäß den ADMR der FN.

Cooper II ist der Vollbruder zu mehreren bereits international erfolgreichen Clarimo-Söhne aus der Love Touch v. Alcatraz-Contender-Silbersee-Ladykiller xx-Cottage Son xx. Der bekannteste in der Riege ist Cynar VA, der von Martin Fuchs, Lorenzo de Luca und Jessica Springsteen auf höchstem Niveau sprang. Ob der jüngste Spross der Familie noch einmal zur Körung vorgestellt wird, ist nicht bekannt.