Redefiner Landbeschäler Donbass bester im 14-Tage-Test Adelheidsdorf

14-Tage-Test-Adelheidsdorf-September-2019

(© Screenshot Clipmyhorse)

Beim 14-Tage-Test in der Hengstleistungsprüfungsanstalt Adelheidsdorf war der aus dem Landgestüt Redefin stammende Donbass v. Diarado nicht zu schlagen. In einer starken Springgruppe gab es fünf Bewertungen über 9,0. Bei den Dressurhengsten setzte sich Rod Laver v. Rock Forever an die Spitze.

Der dreijährige Donbass v. Diarado-Juventus aus der Zucht von Klaus-Peter Nüße aus Lenzen ist der Sieger beim 14-tägigen Veranlagungstest in Adelheidsdorf. Der Schwarzbraune Mecklenburger, der als Fohlen auf das Landgestüt Redefin kam, erzielte eine Endnote von 8,95. Sein Springen wurde mit 9,6 bewertet. Das Vermögen mit einer glatten 10,0. Insgesamt wurde die Idealnote viermal bei den Springhengsten des Feldes vergeben.

Die dressurrelevanten Noten von Donbass ergaben im Durchschnitt eine 8,09. Sein mütterlicher Halbbruder Coffee to go v. Count Up war in diesem Jahr unter Christina Thieme mehrfach hoch platziert in S-Dressuren. Christinas Vater Michael war lange Jahre Leiter der Landesreitschule in Redefin und hat sich unlängst emotional von „seinem“ D’Olympic verabschiedet.

Starker Springjahrgang in Adelheidsdorf

Fünf Hengste erzielten im Springen eine besser als „sehr gute“ Beurteilung. Auf Donbass (9,6) folgte im Ranking der dreijährige beim Stutbuch Zangersheide registrierte Cornet’s Quaprice v. Cornet Obolensky-Quaprice-Carthago mit einer 9,45. Er war von der Hengststation Völz, Bienenbüttel, angeliefert worden. Mit einer Endnote von 8,35 landete er im Gesamtranking auf Position sechs. Den insgesamt zweiten Platz belegte mit der Endnote von 8,68 (Springen: 9,4/3., Dressur: 7,89) der vierjährige Hannoveraner Sixpack. Das Gestüt Bonhomme hatte den Sohn des ebenfalls auf Bonhomme bei Potsdam stationierten und bis Klasse S im Springen erfolgreichen Schenkenberg aus der Prestige v. Calido-Landgraf  nach Adelheidsdorf gebracht.

Mit einem Abstand von 0,4 Punkten auf den Sieger wurde der vierjährige Perignon v. Perigueux-Stolzenberg (Z.: Herbert Merkel, Wingst) mit einer gewichteten Gesamtnote von 8,55 Dritter der Gesamtwertung. Der Braune war von den Ludger Beerbaum Stables in die Hengstleistungsprüfungsanstalt des Landgestüts Celle geschickt worden. Seine Springnote, 9,13, war die fünftbeste Bewertung in dieser Spezialdisziplin. Sein Dressurtalent schlug sich mit gemittelten 7,75 nieder.

Der Schimmel For Treasure v. For Pleasure-Carthago-Ramiro wurde mit 8,45 Vierter der Gesamtwertung. Sein Springen war den Richtern eine 9,3 wert.

Rod Laver bester Dressurhengst

Mit einer 9,27 als Endnote Dressur und 9,5 für Galopp und Schritt wurde der Rock Forever-Sohn Rod Laver, Z.: Simone und Thomas Visser, Dentlein, bester Dressurhengst (Gesamtnote: 8,4). Der Braune war in diesem Jahr Dritter beim Hannoveraner Championat in Verden unter Lena Stegemann.

Mit einer 8,7 schloss ein dreijähriger im Rheinland bei Ferdinand Meyer in Arzfeld gezogener Fuchs als zweitbester Dressurhengst den 14-Tage-Test in Adelheidsdorf ab. Der Escolar-Belissimo M-Sohn punktete in Trab und Galopp (9,0) sowie in der Beurteilung der Fremdreiter (9,5). Seine Gesamtnote: 8,38.

Die Nummer drei im Ranking der potenziellen Viereckssportler wurde mit einer 8,84 Filou v. For Romance. Der Oldenburger Dunkelfuchs (Gesamtnote: 8,35) stammt aus der Pandora v. Sir Donnerhall und kam bei der Weihegold-Besitzerin Christine Arns-Krogmann zur Welt. Filou, im Galopp, Schritt und Rittigkeit mit einer 9,0 bedacht, entstammt aber einer anderen Familie. Er wird im kommenden Jahr auf der Hengststation Pape in Hemmoor decken.

25 Hengste gingen in die Prüfung. Fridolin Farbenfroh v. For Romance und ein Barnay-Sohn, Barnay Blanc, konnten in keiner Disziplin eine 7,5 erreichen.

Die Ergebnisse finden Sie hier.