Sattelkörung Verden: Sechs Neue für Hannover

(© www.hannoveraner.com)

Neun Hengste waren in Verden zur Sattelkörung für den Hannoveraner Verband angetreten. Sechs von ihnen erhielten am Ende des Tages ein positives Körurteil.

Drei Hengste mit Veranlagung für das Dressurviereck konnten heute vor den Augen der Körkommission bestehen. Das war zum einen ein noch namenloser Nachkomme des Bon Coeur aus einer His Highness-Mutter. Der Dreijährige stammt aus der Zucht von Rudi Seifert, Besitzer ist Herbert Kruse.

Auch der vierjährige Arcachon darf zukünftig für Hannover decken. Der Apache-Hotline-Sohn (Z.: Aan de Stegge) war 2017 bereits Reservesieger bei der westfälischen Reitpferdekörung in Münster gewesen. Über die Auktion wechselte der hübsche Braune damals für 140.000 Euro den Besitzer. Seinen 14-Tage-Test in Neustadt (Dosse) absolvierte der Hengst 2018 mit der dressurbetonten Endnote 8,1. Zudem war Arcachon bereits mehrfach unter Stefanie Wolf in Reitpferdeprüfungen siegreich. Er ist bei Johann Hinnemann auf dem Krüsterhof in Voerde aufgestellt.

Dritter im Bunde der Dressurvererber war Magic Moment, ein vierjähriger Millenium-Nachkomme aus einer Don Bosco-Mutter. Züchter und zugleich Besitzer des Hengstes ist das Ehepaar Hormann. Der Dunkelbraune war ebenfalls schon hocherfolgreich in Reitpferdeprüfungen und wird als Katalognummer 1 am Wochenende die Verdener Auktion eröffnen.

Gute Gene für den Parcours

Das Prädikat „gekört“ vergaben die Richter auch an drei  Spring-Youngster. Ältester im Bunde war der bereits siebenjährige Cesandro v. Catoo-Anthonys Dream xx (Z.: Klaus-Detlef Harbeck). Der Holsteiner hatte im Januar bereits bei der Körung in Elmshorn ein positives Urteil erhalten. Auch sportlich hat Cesandro schon auf sich aufmerksam machen können: Unter Stephan Dubsky war er Sechster beim Bundeschampionat für sechsjährige Vielseitigkeitspferde sowie mehrfach siegreich und platziert in Springpferdeprüfungen der Klassen L und M. Besitzer des Hengstes ist Martin Prignitz vom Gestüt Kollmoor.

Der fünfjährige Jaloubet K steht nun ebenfalls für die Hannoveraner Züchter zur Verfügung. Sein Name verrät es schon: Der KWPN-Hengst stammt von Baloubet du Rouet-Polydor ab ((Z.: C. T. Klaver, B.: Wiebke van de Lageweg, Niederlande). Auch er wurde im Januar schon erfolgreich bei der Holsteiner Körung in Elmshorn vorgestellt. Jaloubet ist übrigens ein Halbbruder von keinem geringeren als Christian Ahlmanns ehemaligem Erfolgspferd Taloubet Z, beide Hengste haben dieselbe Mutter.

Wiepke van de Lageweg durfte sich noch über ein positives Körurteil für einen weiteren Hengst aus seinem Besitz freuen: Quickthago VDL v. Quickly de Kreisker-Numero Uno (Z.: Bennie Wezenberg). Der Fuchs aus dem Mutterstamm des Carthago war schon 2017 Prämienhengst bei der OS-Körung und hat seit dem vergangenen Jahr zusätzlich die Zuchtzulassung für Holstein. Er ist über die Hengsstation Völz verfügbar.

Heute nicht gekört wurden ein dreijähriger Fidertanz-Stedinger-Nachkomme, ein vierjähriger Hengst v. Finest-Rohdiamant und Total Spezial v. Totilas-Spezial D.

 

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