Schaufenster der Besten: Siegerhengste v. Quaterback und Hickstead White

Von 58 Junghengsten, die sich beim Schaufenster der Besten, der Körung des Deutschen Sportpferdes in Neustadt/Dosse, präsentierten, wurden 22 gekört. Der Dressursieger kam einmal mehr aus dem eigenen Stall. Den Springsieger schickte das Gestüt Sprehe.

Quaterback-Brentano II (Z. u. A.: Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse) lautet die Abstammung des Siegerhengstes Dressur. Er entspringt dem Neustädter P-Stamm und steht damit in der Tradition seines eigenen Vaters, Quaterback, sowie der von Hengsten wie Belantis, den Samba Hit-Brüdern, dem ebenfalls als Siegerhengst herausgestellten Don Royal v. Don Juan de Hus und natürlich auch der unvergessenen Poetin.

2012 war es der Quaterback-Sohn Quaterstern aus der P-Familie gewesen, der die Graf-von-Lindenau-Halle als Siegerhengst verließ. Nun stellte er einen der Prämienhengste. Erhard Reiche hatte ihn aus einer Sarotti-Stute gezogen und war auch Aussteller. Der dritte Prämienhengst aus dem Dressurlager war ein Sohn des De Kooning aus einer Fürst Heinrich-Mutter, gezogen von Heinrich Ramsbrock, ausgestellt von Katrin Hansen, die wie der Züchter in Menslage zuhause ist.

Springen

Gestüt Sprehes Hickstead-Sohn Hickstead White hatte schon in Mecklenburg einen Siegerhengst aus seinem Debütjahrgang und kann nun auf einen weiteren verweisen. Das Gestüt Sprehe ist seine Heimat, wo er auch geboren wurde. Die Mutter stammt ab v. Chico’s Boy-Caletto.

Die weiteren Prämienhengste waren:

  • ein Sohn des Balou du Rouet aus einer Mutter v. Colestus (Z. u. A.: ZG Thomas Würz und Claudia Füssel),
  • ein Hengst mit der Abstammung Colman-Zirocco Blue (Z. u. A.: Volkmar und Heike Schadock),
  • die Katalognummer 50 v. Quidamo-Gavi (Z: Albert Sprehe, A.: Gestüt Sprehe GmbH, Löningen) sowie
  • ein Hengst, den Alice-Züchter Ralf Mewes gezogen hat, die Katalognummer 54 von Kasanova de la Pomme-Kolibri, der von der Stiftung BHLG, Neustadt/Dosse präsentiert wurde

Auktion

Der Siegerhengst Springen brachte den Spitzenpreis bei der anschließenden Auktion, 70.000 Euro. Für 50.000 Euro kam der von Volkmar und Heike Schadock präsentierte Prämienhengst v. Colman unter den Hammer.

Der einzige verkäufliche Prämienhengst aus dem Dressurlot war der Quaterstern-Sohn, der schon für 10.000 Euro zu haben war. Da waren einige nicht gekörte Dressurhengste, die deutlich mehr brachten, z.B. ein Bon Coeur-Quadroneur-Sohn von der ZG Düsing, der 35.000 Euro kostete und damit teuerster Dressurhengst war.

26 Hengste brachten im Durchschnitt 20.442 Euro. Alle Infos zum Schaufenster der Besten finden Sie hier.

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