Sieben neue Hengste für Oldenburg und Aktuelles aus dem Vorstand

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Kurz vor Jahreswechsel fand beim Oldenburger Verband noch einmal eine Hengstanerkennung statt, bei der sieben Vatertiere das Go für die Zucht erhielten – manche allerdings vorerst noch in begrenztem Umfang. Außerdem hat der Oldenburger Verband seinen Vorstand teils wieder-, teils neu gewählt.

Fünf Dressur- und zwei Springhengste dürfen künftig Oldenburger Fohlen zeugen. Bei den Dressurhengsten handelt es sich zum einen um den fünfjährigen Trakehner Fellini v. Berlusconi-Grafenstolz aus der Zucht von Dr. Renate Wernke-Schmiesing und dem Besitz der Familie Eisner. Er wird sportlich im Stall Langehanenberg gefördert und war mit Bereiterin Sabrina Geßmann unter anderem beim Bundeschampionat in Warendorf im Einsatz. Er hat bislang noch nicht gedeckt. 2019 soll er die ersten Fohlen zeugen. In Oldenburg darf er nun bis zur Besichtigung des ersten Fohlenjahrgangs 20 Stuten decken.

Voll anerkannt wurde der ebenfalls fünfjährige Schwedische Warmblüter Shizeido GJ v. Sezuan-Danzas (Z.: Gustaf Johansson, B.: Saddle Me Engelke). Unter Madeleine Engelke hat er bereits mehrere Erfolge in Reit- und Dressurpferdeprüfungen der Klasse L vorzuweisen.

Beim Oldenburger Verband noch namenlos, bei der FN als Batton Rouge vermerkt ist der nun gekörte, aber vorerst ebenfalls auf 20 Stuten begrenzte dreijährige Bordeaux-Rotspon-Sohn, den Thore Krockels nach Oldenburg geschickt hatte. Unter David Taylor war der Oldenburger Dunkelfuchs dieses Jahr viermal siegreich bzw. platziert in Reitpferdeprüfungen. Außerdem hat er im Herbst seinen 14-Tage-Test in Schlieckau mit einer 8,58 in der Dressur bestanden.

Gekört und voll anerkannt ist der ebenfalls dreijährige Kaylens’s Boy v. Governor-Krack C. Er ist beim VDL Stud stationiert.

Last but not least erhielt der Ende Oktober beim Hannoveraner Verband gekörte Damaschino v. Danone-Fidertanz aus der Zucht und im Besitz von Burkhard Wahler die Anerkennung für 20 Stuten pro Jahr bis zur Besichtigung des ersten Körjahrgangs.

Anerkannt für den Springpferdezuchtverband Oldenburg International

Bei einem Hoftermin war der OS-Hengst Festival L v. Favorit Ask-Mighty Magic (Z.: Elke Lubahn) 2016 vom Pferdezuchtverband Mecklenburg gekört worden. Nun erhielt er auch die Zuchterlaubnis für seinen eigenen Verband. Mit Steffen Lubahn im Sattel holte der jetzt sechsjährige Hengst bereits diverse Schleifen in Spring- und Springpferdeprüfungen der Klassen A, L und M.

Auf den Namen Coleman S hört der rheinische Clueso-Werther-Sohn, den das Gestüt Staats in Rickensdorf nach Oldenburg geschickt hatte. Er hatte im Herbst seinen 14-Tage-Test in Adelheidsdorf bestanden und war sportlich unter Nora Trainins in Springpferdeprüfungen der Klassen A und L erfolgreich.

Neuer OL-Vorstand

Verband

Dr. Albrecht Dalhoff, langjähriges Vorstandsmitglied, Silvia Breher, die neu in das Gremium gewählt wurde, und Wilhelm Weerda, 1. Vorsitzender des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL). (© Verband)

Die Delegiertenversammlung des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL) hatte sich zu Vorstandswahlen zusammengefunden. Dabei wurde Wilhelm Weerda als 1. Vorsitzender ebenso im Amt bestätigt wie sein Vize Bodo Willms. Auch Wilhelm Strohm und Marco Pundsack genießen weiter das Vertrauen der Oldenburger Züchter.

Neu aufgenommen wurde Silvia Breher, passionierte Züchterin, die mit Mann und drei Kindern in Löningen, Niedersachsen zuhause ist. Die Bundestagsabgeordnete und Rechtsanwältin löst Dr. Albrecht Dalhoff ab, der auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet.

 

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