Verden: Auch auf dem Hengstmarkt glänzen die Quantensprung-Kinder

Was für ein Einstand des WM-Dritten von 2015! Aus seinem ersten Jahrgang schickte Quantensprung fünf Youngster zum Hannoveraner Hengstmarkt, die nicht nur alle gekört und zum Teil auch prämiert wurden, sondern auch Höchstpreise brachten.

Quantensprung scheint seinem Namen züchterisch alle Ehre zu machen – fünf Söhne im Lot, alle gekört, drei prämiert (alle Infos zu der Körung selbst finden Sie übrigens hier), alle teuer. Allen voran einer: der von Silke Groenveld gezogene und von Heinrich Gießelmann, Barver, ausgestellte Rappe aus einer Fidertanz-Mutter mit der Katalognummer 81. Er wechselte für 280.000 Euro in das Landgestüt Moritzburg.

Ein weiterer Quantensprung

Nur wenig günstiger war mit 270.000 Euro der seinem Vater äußerlich stark ähnelnde Quantensprung-Sohn aus einer Stedinger-Mutter. Er wurde von Quantensprungs Besitzer Burkhard Wahler vom Klosterhof Medingen gezogen und ausgestellt. Seine neue Heimat ist Dänemark, der Stall von Andreas Helgstrand.

Diacontinus trumpft auf

Bestbezahlter Springer war ebenfalls ein Junghengst aus einem Premierenjahrgang: die Katalognummer 44. Er ist einer von vier Söhnen des Celler Landbeschälers Diacontinus, von denen drei gekört wurden und er zudem prämiert. Der Schimmel wurde von Jörn Döscher in Cuxhaven aus einer Silvio-Mutter gezogen. Er kostete 65.000 Euro und wurde übers Telefon an einen Springpferdehalter aus Belgien zugeschlagen.

Die 48 verkäuflichen gekörten Hengste brachten durchschnittlich 62.687 Euro. 29 bleiben in Deutschland, 19 gehen ins Ausland, unter anderem nach Argentinien und Neuseeland.

Bei den nicht gekörten Hengsten avancierte ein Springtalent v. Chatender-Stakkato zur Preisspitze von 40.000 Euro. Kunden aus den USA erwarben den Fuchs. Insgesamt brachten die nicht gekörten Hengste 20.464 Euro im Mittel.

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