Verden: Ein Springpferd wird erste Hannoveraner Auktionsspitze 2018

Kunden aus Frankreich hatten den längsten Atem als die Hannoveraner Januarauktion beim späteren Spitzenpferd angekommen war, einem Springtalent, das sich ab jetzt auf sonnige Winter freuen kann.

Es handelt sich um den sechsjährigen Pure Boy v. Perigueux-Acorado, gezogen und ausgestellt von Ralf Trute in Cremlingen. Der Braune hat bereits zahlreiche Siege und Platzierungen auf dem Konto. Insbesondere der in Portugal beheimatete französische Springreiter Pascal Fatien war überzeugt von Pure Boys Qualitäten und erhielt den Zuschlag bei 87.000 Euro. Fatien ist in Verden bereits bekannt. Schon im Herbst hatte er dort zugeschlagen.

Teuerstes Dressurpferd

Zweitteuerstes Pferd war gleich die Katalognummer 1, ein Dressurtalent aus der Donnerhall-Dynastie: Dujardin v. Don Frederic-Escudo, gezogen und ausgestellt durch Henning Schulze in Tiddische. Er kostete 55.000 Euro. Der gerade fünfjährige Rappe hat noch keine Turniererfahrung.

Premiere: die gerade dreijährigen Hengste

Erstmals gehörten gerade drei Jahre alt gewordene Hengste zum Auktionslot. Es waren zehn an der Zahl, die im Mittel etwas über 11.000 Euro kosteten. Der teuerste brachte 15.000 Euro. Es handelte sich um einen Fürstenball-Friedensfürst-Sohn mit Namen Froberger. Heinrich Schartmann aus Beesten hatte ihn in Verden präsentiert.

Die gesamte Auktionsstatistik finden Sie hier.

Das Fazit von Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener bemerkte in seinem Fazit, dass bei dieser Auktion anders als sonst mehr Spring- als Dressurpferde vertreten waren. Außerdem stellte er ein Wiedersehen mit den Auktionskandidaten in Aussicht, denn es sind „zahlreiche deutsche Ausbildungsställe zum Zuge gekommen.“ Wobei rund ein Drittel der Pferde Deutschland verlassen wird. Fünf Pferde gehen allein nach Spanien. Jeweils vier sicherten sich Kunden aus Frankreich und der Schweiz.

 

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