WBFSH-Rankings April: Westfalen überholt die Holländer – zumindest im Springen

Top-Verdiener für Westfalen: Cornado NRW unter Marcus Ehning

Balve Schloß Wocklum 09.06.2013 Balve Optimum Deutsche Meisterschaften Springen: Marcus Ehning und Cornado NRW Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Zumindest in der Zuchtbuchwertung Springen musste das KWPN seine Spitzenreiterposition bei den WBFSH-/FEI-Rankings des Monats April abgeben. Westfalen ist die neue Nummer eins. Und auch Holstein hat sich verbessert.

In der Dressur liegt das KWPN unangefochten an der Spitze mit 12.951 Punkten. Die erfolgreichsten holländischen Pferde im Viereck sind Edward Gals Ferro-Sohn Undercover, natürlich Valegro (v. Negro) unter Charlotte Dujardin, dann die beiden Gribaldi-Söhne Siro (Danielle Heijkoop) und Unee BB (Jessica von Bredow-Werndl), Uzzo von Patrick van der Meer sowie schließlich der Polansky-Sohn Vingino, der jüngst mehr Schlagzeilen wegen der Streitereien zwischen dem Reiter Tommie Visser und der Besitzerin machte, als wegen seiner sportlichen Leistungen.

Hannover liegt an zweiter Stelle mit 11351 Punkten. Dazu trugen folgende sechs Pferde am meisten bei: Don Auriello v. Don Davidoff, der unter Tinne Vilhelmson-Silfvén für Schweden geht, Isabell Werths Don Johnson FRH v. Don Frederico, D’Agostino FRH v. De Niro mit Fabienne Lütkemeier im Sattel, Elena Sidnevas (RUS) Romeo Star v. Romantic Star, dann Wie-Atlantico v. Wie Weltmeyer, der zunächst unter Finona Bigwood, dann mit Carl Hester und seit Mai 2013 unter dem Dänen Anders Dahl geht, sowie Jaybee Alabaster mit Hayley Beresford (AUS).

Die Dänen sind Dritte mit 11255 Punkten vor den Oldenburgern (10720) und den Westfalen (9946). Bei den Oldenburgern ist Hans-Peter Minderhouds Romanov v. Rohdiamant erfolgreichstes Pferd, bei den Westfalen natürlich der großartige Damon Hill NRW von Helen Langehanenberg.

Im Springen hat Westfalen den Holländern den Rang abgelaufen vor allen Dingen Dank Cornet Obolensky, der ja eigentlich ein Belgier ist. Drei der sechs westfälischen Toppferde haben ihn zum Vater: Marcus Ehnings Cornado NRW, Daniel Deussers Cornet d’Amour und Marco Kutschers Cornet’s Cristallo. Ebenfalls erfolgreich für Westfalen sind The Sixth Sense von Thomas Frühmann für Österreich, dann Little Pezi, den Mario Stevens in den Sport gebracht hatte, und der dann erst nach Saudi-Arabien verkauft wurde, um dort unter Abdullah Al Sharbatly und Prinz Abdullah Bin Moteb al Saud zu gehen, inzwischen aber an den Syrer Amre Hamcho weitergegeben wurde. Der hatte ihn zuletzt beim CSIO5*-Turnier in Al Ain geritten und war dort Fünfter im Großen Preis geworden. Und schließlich zählt Pour Le Poussage, der seit vergangenem Jahr unter dem Südafrikaner Oliver Lazarus geht, zu den sechs erfolgreichsten Westfalen im Springsport.

Das KWPN liegt auf Rang zwei, vor allen Dingen dank Ludger Beerbaums Baloubet du Rouet-Sohn Chaman. Außerdem unter den Top sechs: Silvana HdC v. Corland mit Kevin Staut, Verdi v. Quidam de Revel unter Maikel van der Vleuten, Kent Farringtons Willow v. Guidam, Tamira IV v. Damiro unter dem Katari Khalid Mohammed al Emadi sowie Vindicat W v. Guidam mit Jessica Springsteen.

Holstein ist es gelungen, sich vor Frankreich und Belgien an dritter Stelle zu platzieren. Wieder ist es ein Beerbaum-Pferd, das hier den größten Beitrag leistete: die Contender-Tochter Chiara. Patrice Delaveau (FRA) hat Lacrimoso HdC zum zweiterfolgreichsten Holsteiner Springpferd derzeit gemacht. An dritter Stelle rangiert der unter dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson nach dessen Verletzungspause wieder hoch erfolgreiche Verbandshengst Casall Ask vor seinem Sohn Cristallo A LM, der unter Julien Epaillard für Frankreich geht. Außerdem sind Robert Whitakers Colman-Sohn Catwalk IV und Martin Fuchs‘ Cash and Carry-Sohn PSG Future mit dabei.

In der Vielseitigkeit liegen die Iren nach wie vor unangefochten an der Spitze. Die Spitzenreiter sind hier Ballynoe Castle v. Ramiro B unter Bruce Davidson (USA), Fernhill Fearless v. Mark Twain mit Kimberly Severson (USA), Park Trader v. Master Imp, ebenfalls unter Bruce Davidson (USA), Trading Aces v. Coevers Diamond Boy, der für die USA erst unter Boyd Martin und zuletzt in Kentucky mit Phillip Dutton ging, ferner HHS Cooley v. Colver Echo von Elisabeth Halliday sowie last but not least BCF Belicoso v. Lux Z unter Matthew Brown (USA).

Holstein liegt an zweiter Stelle dank CP Qualified v. Quite Capitol unter Shane Rose (AUS), Leonidas II v. Landos, den Mark Todd (NZL) reitet, Under Suspection v. Contender mit Sharon White (USA), Anna Bella v. Accodetto von Kurt Agardy Martin (USA), Barny v. Barnaul xx mit Peter Thomsen und Chippieh v. Carnaby unter Kenki Sato (JPN) bzw. zuletzt Hedvig Wik (SWE). Platz drei bei den Buschis geht nach Frankreich vor dem KWPN und den Oldenburgern.

Pferdewertung

Bei den Springpferden führt Scott Brashs Schottin Ursula XII v. Ahorn vor Marcus Ehnings Westfalen Cornado NRW v. Cornet Obolensky. Das ist geblieben, wie gehabt. Auf Rang drei konnte sich Ludger Beerbaums Holsteinerin Chiara v. Contender behaupten. Cornet d’Amour, Daniel Deussers ebenfalls westfälisch gebrannter Weltcup-Sieger v. Cornet Obolensky, ist Vierter.

Der Westfalen-Hengst Damon Hill NRW v. Donnerhall bleibt bei den Dressurpferden an erster Stelle. Auf Rang zwei liegt nun Undercover v. Ferro von Edward Gal vor Don Auriello v. Don Davidoff unter Tinne Vilhelmson-Silfvén.

In der Vielseitigkeit führt eine Oldenburgerin: RF Demeter v. Rubin-Royal, geritten von Marilyn Little. Auf Platz zwei rangiert Taurus v. Aries mit Shane Rose im Sattel (AUS). Rose ist es auch, der das dritterfolgreichste Pferd vorstellt: den Holsteiner CP Qualified v. Quite Capitol.

Alle Ergebnisse im Überblick unter www.wbfsh.org

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