Cannes: Blumen für Warum nicht
Araber siegt im Zeitspringen

Isabell Werth und Warum nicht haben mit relativ niedriger Bewertung den Grand Prix von Cannes gewonnen. Schuld waren nicht die Richter, sondern die Dekorationsbeauftragten. Im Parcours gab es ein irisch-niederländisches Power-Comeback.

Etwas mehr als 71 Prozent reichten in Abwesenheit niederländischer Starter, um den Grand Prix zu gewinnen. Warum nicht, „Hannes“, der hünenhafte Weltmeyer-Sohn ließ sich von der wehenden Blumendekoration ablenken, machte Fehler in den Serienwechseln. Beim Morgentraining waren noch keine Blumen am Viereck, sagte Werth, die nach der Prüfung in den Flieger stieg, um nach Isernhagen zu reisen. Meine Pflegerin wird Hannes morgen früh führen, ich habe mit den Veranstaltern gesprochen, dass dann auch die Blumen am Viereck sein werden. Zweite wurde Anja Plönzke mit Le Mont d’Or vor Matthias Alexander Rath und Triviant.
Mit einem Paukenschlag hat sich die KWPN-Stute Libertina zurückgemeldet. Die Libero-Tochter, die als Topfavoritin für den Weltcup galt, sich dann aber verletzte, gewann unter Jessica Kuerten das erste schwere Springen. In Turin war Kuerten noch auf Sicherheit geritten und 17. geworden, in Cannes setzte sie alles auf eine Karte mit Erfolg! Zweiter wurde Randgraaf unter dem Franzosen Philippe Rozier, Platz drei ging an Cabreado und Daniel Deusser. Marco Kutscher und Cash landeten auf Rang sechs.

Arabische Überraschung

Kamal Bahamdan, Banker aus Saudi Arabien, besitzt zwei Pferde, die in Valkenswaart auf der Anlage von Jan Tops, dem Initiator der Global Champions Tour (GCT) stehen. Wenn Bahamdan in Europa ist, kommt er möglichst zum Reiten in den Stall Tops. Oder aufs Turnier. In Cannes siegte er im Zeitspringen mit Pinochetta. Zweiter wurde Christian Ahlmann mit Toulouse Z vor dem Briten Nick Skelton und Unique.

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