CSI****-W Wellington: Britischer Sieg im 200.000 Dollar-Weltcup-Grand Prix

Der britische Springreiter Scott Brash auf Sanctos van het Gravenhof setzte sich im Stechen des Großen Preises am neunten Wochenende des Winter Equestrian Festivals in Wellington (Florida) gegen zwei US-Amerikaner durch.

Erst seit Januar hat Scott Brash den zehn Jahre alten Quasimodo VD Molendreef-Nabab de Reve-Sohn Sanctos van het Gravenhof unter dem Sattel, war aber schon hoch erfolgreich mit ihm. Unter anderem gewannen sie am Donnerstag das Hauptspringen in Wellington, bei dem es um 32.000 Dollar ging.

Heute durfte Brash sich über 60.000 Dollar ganz für sich alleine freuen – einer seiner größten Siege bisher. “ Dies war definitiv einer meiner besten Siege. (…) Ich habe noch nicht so viele Top Springen gewonnen, nur zwei Weltcups und dann war ich bei den Meisterschaften. Aber einen richtig dicken Großen Preis wie diesen habe ich noch nicht gewonnen.“

Dabei gelang es Brash, den US-amerikanischen „Master of Faster“ hinter sich zu lassen, wie man Richard Spooner nennt. Der hatte sein Top-Pferd, den 14-jährigen Holsteiner Cristallo (v. Caretino-Cicero) gesattelt und versuchte alles, um die Zeit des Briten von 37,27 Sekunden zu toppen. Vergeblich. Die Uhr stoppte bei 37,52 Sekunden.

Platz drei ging an Spooners Landsmann Kent Farrington auf dem zehnjährigen Holländer Voyeur v. Tolano Van’t Riethof-Goodwill. Die beiden erreichten das Ziel nach 38,9 Sekunden.