Deutsche Meisterschaften Balve: Langehanenberg gewinnt auch Kürtitel – mit VIDEO

Hatte gut Lachen: die neue Deutsche Meisterin

Balve Optimum Schloß Wocklum 03.06.2012 Deutsche Meisterschaft Dressur und Springen hier Dressur Grand Prix Kür: Helen Langehanenberg strahlt nach ihrem Ritt mit Damon Hill Foto: Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Mit dem zweiten deutschen Meistertitel, heute in der Kür, wurden Helen Langehanenberg und Damon Hill endgültig zum Paar Nummer eins in der deutschen Dressur. Silber ging an Matthias Rath auf Totilas, Bronze an Kristina Sprehe auf Desperados.
 

Wie schon im Special tanzte Damon Hill durch die Kür, die mit fetzigen Rhythmen, passend zum Namensgeber des Hengstes, dem Formeleinsfahrer Damon Hill, daherkam. Fast alles gelang perfekt, sieht man von einer kleinen Stockung in der zweiten Piaffe ab. 88,400 Prozent sind die persönliche Bestnote für das Paar, das gilt auch für Bronzemedaillengewinnerin Kristina Sprehe auf Desperados (86,750), die ein Bild von Eleganz und Leichtigkeit auch in den anspruchsvollsten Lektionen boten, im Schwierigkeitsgrad allerdings noch steigerungsfähig. Wir bauen noch ein paar Sachen ein, versprach die 21-Jährige. Da müsste noch ein Schippchen drauf, war auch die Ansicht von Chefrichterin Katharina Wüst. Zwischen die beiden Damen konnte sich Matthias Rath auf Totilas schieben, dessen Vorstellung durch zweimal fehlerbehaftete Zweierwechseln getrübt wurde. Anderes gelang wieder sehr gut, wie die häufig gezeigten Piaffen und Passagen (86,750). Insgesamt wurden noch nie bei einer Deutschen Meisterschaft so hohe Noten vergeben wie in diesem Jahr.

Überraschend, wenngleich hochverdient wurde Dorothee Schneider mit Diva Royal Vierte, (81,700), ein zufriedenes, losgelassenes und gehorsames Pferd, die Kür mit einem hohen Schwierigkeitsgrad. Deutlich dynamischer präsentierte Annabel Balkenhol ihren Fuchs Dablino in der Kür, imponierte durch schnurgerade Einerwechsel, durch den gelungen Wechseln zwischen Einern und Zweien und durch insgesamt eine perfekte Silhouette. Sie fühlte sich mit 79,100 Prozent etwas streng gewertet und da hat sie wohl recht.

Enttäuschend endete auch dieser Tag für Isabell Werth, die die Kür für eine Art Strafexerzieren für El Santo nutzte, was dieser mit mehrfachen Schlagen nach dem Sporen quittierte.

Das Medaillentrio plus Annabel Balkenhol werden das Team für das CHIO Aachen bilden, was durchaus schon als vorgezogene Olymiaauswahl gelten kann. Obwohl natürlich, so Dressurausschussvorsitzender Klaus Röser, auch in der CDI-Tour sich noch Reiter für London empfehlen können. Theoretisch.

 

 

 

 

 

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