Drammen: Nationenpreis der Springreiter nach Irland, Deutschland auf Rang fünf

Symbolbild (© Toffi)

Beim CSIO3* im norwegischen Drammen war gestern Nationenpreistag. Das deutsche Team lieferte das drittbeste Ergebnis, wurde aber trotzdem nur Fünfter.

Der Sieg ging – übrigens zum dritten Mal in Folge! – an die Iren, die sich in beiden Umläufen lediglich vier Fehler anrechnen lassen mussten. Startreiter des Teams war der erst 20 Jahre alte Harry Allen, der jüngere Bruder von Olympiareiter Bertram Allen, der mit seinem zehnjährigen Nabab de Reve-Sohn Guiness zwei fehlerfreie Runden lieferte. Captain Geoff Curran und der irische Capitalist-Sohn Glengarra Wood kamen mit null und vier Fehlern aus dem Parcours. Max Wachman, 17 Jahre jung, beendete sein Nationenpreis-Debüt bei den Senioren auf der Oldenburger Dollar Du Murier-Tochter Dorette mit acht Fehlern in der ersten Runde, war dann aber ebenfalls null. Shane Carey und Baloutendro waren null im ersten Umlauf. Runde zwei konnte Carey seinen zehnjährigen Hannoveraner v. Contendros ersparen, da schon feststand, dass die Iren siegreich waren.

Platz zwei teilten sich gleich drei Mannschaften mit jeweils acht Strafpunkten: Frankreich, Australien und Belgien. Mit jeweils zwölf Fehlern waren es zwei Teams, die sich Rang fünf teilten: Dänemark und Deutschland.

Die Helden des Tages in der deutschen Mannschaft – die Holger Wulschner als Equipechef begleitete – waren Philip Rüping und der zehnjährige Holsteiner Hengst Casallco v. Casall-Contender, die zweimal fehlerfrei blieben. Mit ihnen im Team ritten Jan André Schulze-Niehues auf seinem OS-Wallach Fitch v. Flipper D’Elle (4/8), Simon Heineke auf Chairman, auch dies ein Holsteiner Casall-Sohn (0/4), und Marie Ligges mit dem von ihrem Vater Kai selbst gezogenen Westfalen-Wallach Corcovado v. Cornet Obolensky.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.