Erneut schwere Unfälle im Vielseitigkeitssport

Keinen verheißungsvollen Auftakt nahm die Vielseitigkeitssaison 2008 in den USA. In Tallahassee starben zwei Pferde auf der Geländestrecke. Außerdem verletzte sich US-Olympiareiter Darren Chiacchia schwer in einer A-Vielseitigkeit.

Bei den Red Hill Horse Trials kamen zwei Pferde ums Leben. Jonathan Hollings Direct Merger erlitt nach bisherigen Kenntnissen auf der von Captain Mark Phillips gebauten Strecke einen Herzinfarkt und brach tot im Cross zusammen. Widersprüchlich sind die Angaben, unter welchen Umständen der von Missy Miller vorstellte Leprechauns Rowdy Boy zu Tode kam. Während es offiziell heißt, der Wallach sei bei einem Sturz ums Leben gekommen, also direkt nach dem Sturz nicht mehr aufgestanden, wollen Zuschauer gesehen haben, wie das Pferd mit einem Baum kollidiert  und nicht sofort seinen Verletzungen erlegen ist.

Schwerer Sturz
Nach wie vor kritisch ist der Zustand von US-Olympiareiter Darren Chiacchia. Der routinierte Eventer, der mit Windfall an den Olympischen Spielen von Athen teilgenommen hatte, war in einer Preliminary-Prüfung schwer gestürzt. Seinem Trakehner Baron Verdi v. Monteverdi passierte nichts, der Wallach begrub seinen Reiter so schwer, dass er mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Sturz, einer der berüchtigten Rotation falls, die auf den Beratungen, wie man den Geländesport sicherer machen kann, stets eine zentrale Rolle spielen, führte zu Hirnverletzungen. Einen Tag nach dem tragischen Unfall war Chiacchia für kurze Zeit ohne künstliche Beatmung ausgekommen, dann kam es aber zu Komplikationen. Auf der Webseite des Reiters www.eventrider.com wird über seinen Zustand tagesaktuell berichtet.