Fritzens: Dorothee Schneider gewinnt Grand Prix für die Kür

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(© Popp)

Dorothee Schneider setzt ihre Erfolgsserie auch beim
internationalem Dressurturnier auf dem Schindlhof fort und siegt mit Forward Looking im
Grand Prix, der Qualifikation für die Grand Prix Kür am
Sonntagnachmittag.

Dorothee Schneider hat in den vergangenen Wochen einen Lauf und reitet von Erfolg zu Erfolg. Beim 17. Manfred-Swarovski-Gedächtnis-Turnier, wo sie seit vielen Jahren zu den Stammgästen zählt, konnte die Vierte der Deutschen Meisterschaft in der Kür mit ihrem elfjährigen Grand-Prix-Nachwuchspferd Forward Looking den Grand Prix der Kür-Tour gewinnen. Mit der hochveranlagten Westfalen-Stute von Fidermark I lag die Dressurausbilderin aus dem rheinland-pfälzischen Framersheim, die mit dem ehemaligen Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule Wien, Johannes Riegler, trainiert, zum Teil deutlich über siebzig Prozent, hatte aber Fehler in den Einer-Wechseln und im Übergang zur Schlusspiaffe. Mit 69,77 Prozent siegte sie vor dem Spanier Jose Martin Dockx mit dem 13jährigen, spanischen Hengst Grandioso (67,936), der für seine Piaffen und die Übergänge zwischen Piaffe und Passage mehrfach eine Neun erhielt, aber auch in den Einer-Wechseln patzte. Dorothee Schneider, die mit ihrem Spitzenpferd Diva Royal zum engsten Kreis für das deutsche Dressurteam der Olympischen Spiele in London zählt, freute sich über ihren Sieg, war aber mit ihrem Ritt nicht ganz zufrieden, Die Prozentzahl hätte deutlich höher sein können, wenn wir nicht die Fehler gehabt hätten. Die Stute steht aber auch erst noch am Anfang ihrer Karriere im Grand-Prix-Sport. Platz drei ging an die Schwedin Michelle Hageman mit dem Trakehner Wallach Rudis Memory vor der spnaischen Olympia-Dritten von Athen Beatriz Ferrer-Salat mit dem mittlerweile 17jährigen Hannoveraner Wallach Faberge.

Die Intermediaire I hatte die Schwedin Michelle Hagman auf dem elfjährigen Oldenburger Hengst Fio (v. Fiorissimo) vor den britischen Siegern des Prix St. Georges Carl Hester und dem zehnjährigen Oldenburger Wallach Dances With Wolves (v. Donnerschwee) gewonnen, mit dem der Mannschafts-Europameister im nächsten Jahr in den Grand Prix-Sport einsteigen möchte. Dorothee Schneider war mit dem 16jährigen Trakehner Hengst Polarzauber (v. Charly Chaplin) hinter der von Carl Hester trainierten Britin Henriette Andersen und dem neunjährigen KWPN-Wallach Warlocks Charm auf Platz vier geritten.

Birgit Popp

1.Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking 69,77 Prozent
2.Jose Martin Dockx (Spanien) mit Grandioso 67,936
3.Michelle Hagemann (Schweden) mit Rudis Memory 65,872
4.Beatriz Ferrer-Salat (Spanien) mit Faberge 65,851
5.Victoria Michalke (München) mit Pavarotti 65,83
6.Sonja Sprenger (Hohenpeißenberg) mit 65,574

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