German Friendships: Prominente Gäste, tränenreiche Abschiede, großartige Talente und viel Spaß

Die Bundesverteidigungsministerin in Völker-verbindender Mission bei den German Friedships in Herford.

(© Die Bundesverteidigungsministerin in Völker-verbindender Mission bei den German Friedships in Herford.)

Nicht der Ein-, sondern der Ausmarsch der Nationen wurde bei den German Friendships in Herford auf dem Hof der Familie Meyer zu Bexten. Und wie es sich für Abschiede gehört, flossen auch einige Tränen bei der Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von der pferdebegeisterten Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen.

Bunte Luftballons stiegen zum Abschluss auf in den Himmel über Herford. um den Freundschaftsgedanken in alle Welt zu tragen. Nicht mehr allein hinter ihrem Nationen-Schild sondern gemeinsam mit ihrem internationalen Partner aus einem von dreißig Ländern zogen die Jugendlichen in den Parcours, wo sie zuvor gemeinsam sportliche Höhen und Tiefen erlebt haben. Und wie immer flossen beim Abschied auch Tränen.

Prof. Dr. Reinhard Körfer als Vorsitzender des Fördervereins der German Friendships ernannte die Schirmherrin Dr. Ursula von der Leyen zur Ministerin der Freundschaft und alle Teilnehmer des Turniers zu Botschaftern. Die Schirmherrin gehört seit vielen Jahren zu den Friendships und hat ihr fünftes Patronat zum Jubiläum in zwei Jahren bereits akzeptiert. „Je länger ich dieses Turnier miterlebe, desto tiefer wird meine Bindung und die Bewunderung für diese Idee“, hatte die Bundesministerin der Verteidigung schon vorher erklärt.

Sterneköchin Cornelia Poletto erlebte das Turnier zum ersten Mal, und wurde als Mutter ihrer reitenden Tochter Paola Maria erstmals Zeugin der dynamischen Entwicklung von internationalen Freundschaften. Auf ihrer nächsten Reise nach China wird sie den Reit-Partner ihrer Tochter Paola in Peking sehen. „Das haben wir bereits verabredet.“

In alle Welt gehen die Reiter jetzt wieder nach Hause zurück. 16.323 Kilometer hat Matilda Alexander aus Australien zurückgelegt, um nach Herford zu kommen. Für die weiteste Anreise erhielt sie einen Sonder-Ehrenpreis bevor die große Siegerehrung für die sportlichen Leistungen gefeiert wurde.

Die mexikanisch-deutsche Kombination aus Eugenia Garcia und Anna Schröder haben die Teamwertung der Kinder gewonnen. Bei den Junioren standen Pheline Ahlmann und Thomas Triggol aus Südafrika vorne.

Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten, der zum ersten Mal offiziell seinen Vater Ulrich in der Organisation abgelöst hat, überreichte die Schärpen an die erfolgreichsten Einzelreiter. Bei den Kindern siegte Marie Baumgart (Verden) vor Josef Keppelhoff-Niewert (Velen) und Eugenia Garcia aus Mexiko. Bei den Junioren erklang ebenfalls die deutsche Nationalhymne, dieses Mal für Pheline Ahlmann (Hanerau-Hademarschen), die Valeria Jimenez aus Paraguay und Thomas Triggol hinter sich ließ.

Das letzte Wort der German Friendships war italienisch. „Adio mia bella Friendships“ hatte der Turnier-Tierarzt Dr. Johannes Otto passend zum Anlass schnell umgedichtet. Als ausgebildeter Opernsänger schmetterte er die bekannte Abschieds-Arie, die dann auch bei manchen unbeteiligten Zuschauern Emotionen freisetzte.

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