Horses & Dreams: Ingrid Klimke erste Siegerin

Ingrid Klimke und Dresden Mann

Startschuss in Hagen. Den ersten Dressurwettbewerb hat Ingrid Klimke mit Dresden Mann für sich entschieden. Der Prix St.Georges war eine Prüfung voller „Big Names“, zwei- wie vierbeiniger. Und Platz zwei ging an eine deutsche Nachwuchsreiterin.

Als Hengst war der westfälische Dresemann-Sohn Dresden Mann mitunter wenig auf seine Reiterin konzentriert, war aber dennoch zweimal Sechster bei den Weltmeisterschaften Junger Dressurpferde und Champion in Westfalen. Neuerdings ist der Hormonhaushalt heruntergefahren – „Alfi“, wie er im Stall Klimke heißt ist schon etwas länger Wallach und dies war wohl ein „Schnitt in die richtige Richtung“. Denn mit der Konzentration kamen die Siege. Jetzt auch in Hagen. Der Rappe ging eine sichere Runde, punktete im starken Schritt, den fliegenden Galoppwechseln und Traversalen. Ein durch und durch gut gerittenes Pferd, das z. B. auch für die Volten in vorbildlicher Stellung und Biegung Achten erhielt. Mit 73, 684 Prozenten setzte sich Klimke an die Spitze eines prominent besetzten Feldes. Zweite wurde Charlott-Marie Schürmann mit der Dr. Jackson-Tochter Donna Jackson mit einer schwungvollen und sehr routinierten Vorstellung (73,026).
Ihr internationales Debüt in der Kleinen Tour, also auf Niveau des Prix St. Georges, gab die dänische Don Schufro-Tochter Uno Donna Unique, einst Weltmeisterin der Jungen Pferde unter dem Dänen Andreas Helgstrand. Jetzt steht die beeindruckende Dunkelfuchsstute im Besitz eines Luxemburger Pharmaunternehmers und wird von dem Schweden Patrik Kittel geritten. 72,061 Prozent erzielte das Paar, die höchsten Noten gab es für Trabtraversalen und Verstärkungen in Trab und Galopp. Vierter wurde Isabell Werths Stalljockey Matthias Bouten mit dem Rheinländer Flatley v. Fürst Picolo, der unter Werth Zweiter im Nürnberger Burgpokal 2011 war. Bouten sitzt wie gemalt und ritt eine sichere Runde, das Pferd immer in schöner Silhouette (71,228). Seine Chefin wurde mit dem mächtigen Laurenti v. Laurentio Achte (69,430). Der Hüne zeigte sein Potenzial, war aber in der Anlehnung nicht immer konstant.
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