Lingen: 78 Prozent im Grand Prix für Bechtolsheimer

Beim Dressurfestival in Lingen haben die deutschen Olympiakandidaten Pause. Dafür ist dort beispielsweise Laura Bechtolsheimer mit Mistral Hojris am Start, die als gesetzt gelten für die britische Olympiamannschaft. Den Grand Prix von Lingen haben sie jedenfalls schon mal haushoch gewonnen.

Höhepunkte der Vorführung des 17-jährigen Dänen v. Michellino-Ibsen war einmal mehr die Piaffe-Passage-Tour. Hier erhielt der mächtige Fuchs mehrfach die 10,0. Vor allen Dingen Fehler in den Zweierwechseln verhinderten eine höhere Bewertung als 78,383 Prozent. Damit hätten sie in Balve keines der drei deutschen Spitzenpaare geschlagen, die alle über 80 Prozent geblieben waren. 

In Lingen waren Bechtolsheimer und „Alf“ der Konkurrenz jedoch deutlich überlegen. Die Zweitplatzierte, Schwedens Tinne Vilhelmson-Silfven, kam mit dem Don Davidoff-Sohn Don Auriello auf 73,766 Prozent. Ein Patzer beim Aufnehmen und anschließendem Fliegenden Wechsel nach dem Starken Galopp sowie der doppelt bewertete Schritt, der Noten von 5 bis 6,5 erhielt, drückten die Bewertung.

Platz drei belegte Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino, bei der die Richter sich so gar nicht einig waren, woman sie hinsortieren sollte. Dr. Evi Eisenhardt bei C hatte sie auf Rang zwei. Der Schwede Eric Lette bei B watschte sie mit Rang acht ab. Insgesamt gab es 72,255 Prozent für die einstigen Europameister der Jungen Reiter. Der elegante Fuchs punktet mit seinen herausragenden Grundgangarten vor allen Dingen in den Verstärkungenb. Highlights bei den Lektionen waren beispielweise die geraden und bergauf gesprungenen Serienwechsel.

Die beiden Mannschaftsolympiasieger, Nadine Capellmann und Elvis kamen auf Rang vier mit 72,043 Prozent. Bemerkenswert: Unter den zehn platzierten Teilnehmern waren drei De Niro-Kinder: D’Agostino, De Vito (unter Lone Jörgensen/DEN, Platz sieben mit 71,128 Prozent) und Don’t forget (mit Patrik Kittel/SWE, Platz acht mit 70,915 Prozent.

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