Münster: Dorothee Schneider, Jan Wernke und drei weitere Reiter siegen Samstagabends

Der Samstagabend beim Turnier der Sieger in Münster startete mit dem Finale des Youngster-Cups. Schon unter Flutlicht waren dann die Dressurreiter in der Grand Prix Kür an der Reihe. Und schließlich schloss das Barrierenspringen den Tag ab. Hier wurden gleich drei goldene Schleifen verteilt.

Im Youngster Cup über 1,45 Meter mit Stechen siegte Jan Wernke mit dem achtjährigen in Holland eingetragenen Cassini-Caretino-Sohn Zaretino. Der Schimmel kam ohne Fehler im Stechen und nach 32,50 Sekunden ins Ziel. Zweiter wurde Europameister Rolf-Göran Bengtsson (SWE) auf der acht Jahre alten Holsteinerin Concordia La Silla (v. Corrado-Contender). Null Strafpunkte in 32,86 Sekunden lautete das Ergebnis. Dritte wurde die Schweizerin Clarissa Crotta auf einer weiteren Holsteiner Stute namens Cassinja, einer siebenjährigen Cassini-Caletto-Tochter (0/33,08).

Den schnellsten Vier-Fehler-Ritt im Umlauf lieferten die Sieger der beiden Qualifikationen, Mario Stevens und Que Pasa. Damit waren sie jedoch nicht mehr platziert.

In der Grand Prix Kür unter Flutlicht setzte Dorothee Schneider sich im Sattel von Forward Looking mit einem Gesamtergebnis von 76,850 Prozent an die Spitze des Feldes, das nur sechs Paare umfasste. Zweite wurde Uta Gräf auf Le Noir (75,300) vor Helen Langehanenberg auf Fürst Khevenhüller (73,250).

Das Barrierenspringen sah drei Sieger, die die vierte Runde erreichten: Lutz Gripshöver auf dem neunjährigen Holsteiner Wallach Quidam v. Quantum-Cassini, Robert Whitaker (GBR) mit Catwalk, einem weiteren Holsteiner v. Colman-Corleone, und Christian Ahlmann mit dem elfjährigen in Sachsen-Anhalt gezogenen Askari-Sohn Aragon. Für Ahlmann war dies der zweite Sieg des heutigen Tages, nachdem er am Nachmittag mit Lorena die Qualifikation für den Großen Preis gewinnen konnte.