Neumünster : Thorben Rüder gewinnt internationalen Auftakt

Die ersten Sieger in der Holstenhalle stehen fest.

Das erste Springen der internationalen Tour bei den VR Classics in Neumünster ging an den zwar in Westfalen lebenden und ein westfälisches Pferd reitenden aber immer noch für den Fehmarnschen Ringreiterverein startenden Hans-Thorben Rüder. Er ritt den zehnjährigen Larencos Boy v. Larenco-Großadmiral. Ohne Abwurf in 45,63 Sekunden behielt er im Eröffnungsspringen die Nase vor Felix Haßmann auf Kira v. Caretino-Cassini I (0/45,63) und Rolf Moormann auf Londinium v. Lord Pezi-Cascadeur.

Die erste Qualifikation im Youngster Cup für sieben- und achtjährige Pferde ging nach Mecklenburg-Vorpommern an den Hengst Carimo v. Cellestial, geritten von Heiko Schmidt, vor Cesar unter Claas Gröpper und, erneut erfolgreich, Hans-Thorben Rüder auf Guimmerdor v. Guidam-Nimmerdor, ein echt kreativer Pferdename. Auf Platz vier der Holsteiner Clearway-Corrado Sohn Cilian unter dem werdenden Vater Christian Ahlmann, der passenderweise inzwischen ins blaue Jacket von Gestüt Zangersheide geschlüpft ist, das bekanntlich dem Vater seiner Freundin Judy Anne Melchior gehört. Achter in diesem Springen wurde Janosch v. Askari, letzter Sohn der Olympiastute Taggi. Seine Reiterin Charlotte Lund und Taggi-Besitzer Sören von Rönne sollen Heiratspläne schmieden, wurde auf der Teilnehmertribüne gemunkelt. Um mit Prinz Charles zu sprechen: Zeit genug zum Üben hatten sie ja.

Die Dressur fing eher bescheiden an. Der nationale Grand Prix ging an Alexandra Bimschas auf Dick Tracey (68,596 Prozent) vor Isabell Werth auf First Class (67,334) und Karin Rehbein auf World Idol (66,553). Das waren keine sehr aufregenden Ritte. Da kann es morgen mit dem Weltcup-Grand Prix nur besser werden.

 

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