Sergio Álvarez Moya bringt Malibu de Muze nach Herning mit

CHIO, Weltfest des Pferdesports,Springen, RWE Preis von Nordrhein-Westfalen

Sergio Alvarez Moya und Malibu de Muze beim CHIO Aachen 2022. (© von Korff)

Gestern hat der spanische Reiterverband mitgeteilt, dass Sergio Álvarez Moya das Pferd für die Weltmeisterschaft wechselt. Statt Alamo wird er in Dänemark Malibu de Muze reiten.

Mit drei WM- und sieben EM-Teilnahmen ist Sergio Álvarez Moya der erfahrenste Reiter der spanischen Mannschaft für die Weltmeisterschaft der Springreiter, die in Herning ab Mittwoch beginnen. Mit dem Holsteiner Carlo (v. Contender – Cascavelle) hatte er 2015 Platz sechs in Mannschafts- und Einzelwertung bei der Europameisterschaft in Aachen erreicht.

In Dänemark sollte er den 14-jährigen Ukato-Sohn Alamo reiten, der 2019 das Weltcup-Finale unter dem Sattel von Steve Guerdat gewonnen hatte und seit Februar 2021 in Moyas Stall ist. Zusammen haben sie bisher an keinem Championat teilgenommen, aber sie konnten beispielsweise gerade den Vier-Sterne-Großen Preis in La Coruña Mitte Juli gewinnen.

Gestern wurde nun jedoch mitgeteilt, dass statt Alamo Malibu de Muze (v. Nabab de Rêve – Tornedo FCS) mit Sergio Álvarez Moya nach Herning reisen wird. Der Schimmel wurde von Kendra Claricia Brinkop zwischen Oktober 2019 und August 2021 ausgebildet und auf Turnieren vorgestellt (außer bei zwei Gelegenheiten, bei denen er mit Jorge Matte Capdevila gegangen ist). Mit Brinkop war Malibu auf 1,55 Meter-Niveau erfolgreich. Einer der größten gemeinsamen Erfolge war ein dritter Platz im Vier Sterne-Großen Preis in Opglabbeek im August 2021. Das war vier Wochen vor dem ersten internationalen Turnierauftritt des Wallachs unter dem Sattel von Sergio Álvarez Moya.

Der Spanier hat dieses Jahr mit dem Nabab de Rêve-Sohn an dem Nationenpreis in Rom teilgenommen, wo sie eine fehlerfreie Runde im ersten Umlauf zeigen konnten – die erste und bislang einzige auf diesem Niveau. Ihre letzte Prüfung dieses Formats war der Preis von Nordrhein-Westfalen in Aachen, den die beiden mit zehn Fehlerpunkten beendeten.