Geländepferdeprüfungen: Anforderungen und Vorbereitung – Kai Rüder gibt Tipps in der Video-Reihe „Rüber mit Rüder“

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Geländereiten mit Kai Rüder - die Videoserie (© www.toffi-images.de)

Wer ein junges Pferd vielseitig ausbilden möchte, für den sind Geländepferdeprüfungen ideal. Wie die optimale Vorbereitung dafür aussieht, erklärt Kai Rüder in Teil 8 der Video-Reihe „Rüber mit Rüder“.

Geländepferdeprüfungen bieten die Möglichkeit, die Ausbildung des Pferdes unter Wettkampfbedingungen und in fremder Umgebung zu überprüfen. Gleichzeitig wird der Youngster weiter geschult und bekommt neue Trainingsreize, Kraft und Kondition werden verbessert. Bei diesen Prüfungen für junge Pferde ist es möglich, die Geländestrecke zu Pferde zu besichtigen. Die Grundlagen müssen aber schon vorher sitzen.

Zunächst sollte das Pferd lernen, auf verschiedenen Untergründen und Böden trittsicher zu sein. Dazu eignet sich das Hinauf- und Hinabklettern von Hängen im Schritt, Trab und später auch Galopp. Hierzu ist es – nicht nur bei jungen Pferden – hilfreich, einen Halsriemen einzusetzen. Daran kann sich der Reiter festhalten, um das Pferd in ungewohnten Bewegungsabläufen nicht im Maul zu stören.

„Das Pferd muss seine eigenen Erfahrungen sammeln“, erklärt Kai Rüder seine möglichst geringe Einwirkung bei der Ausbildung junger Geländepferde. Auch zum Thema Stollen im Gelände gibt der Vielseitigkeitsprofi in diesem Video hilfreiche Tipps, genauso wie zum Training mit Stufen und Wasserhindernissen.

St.GEORG hat gemeinsam mit Ariat und dem Mannschaftseuropameister der Vielseitigkeit, Kai Rüder, die Video-Reihe „Rüber mit Rüder“ erstellt mit den Grundlagen für das Geländereiten und vielen weiterführenden Übungen. In Teil 8 dreht sich alles um die Ausbildung junger Geländepferde.

Rüber mit Rüder: Die Video-Reihe

In Teil 1 der Video-Reihe geht es um die richtige Ausrüstung für das Geländereiten und um den Sitz des Reiters im Gelände.

Teil 2 widmet sich dem Lösen des Pferdes im Gelände und dem korrekten dressurmäßigen Arbeiten des Pferdes auf unterschiedlichem Untergrund. Ziel ist, dass die Hinterhand aktiviert wird und sich das Pferd in Selbsthaltung trägt. Das ist besonders beim bergauf und bergab Reiten wichtig. Der richtige Einsatz der Gewichtshilfen ist für das Reiten mit feinen Hilfen unerlässlich – immer im Zusammenspiel mit Schenkelhilfen und Zügelhilfen.

In Teil 3 geht es an die festen Hindernisse. Kai Rüder erklärt, wie man sein Pferd an die ersten Aufgaben im Gelände heranführt. Dafür eignen sich kleine Baumstämme am besten. Das Training im Gelände kann die feine Abstimmung zwischen Reiter und Pferd verbessern.

Das Springen ins, im und aus dem Wasser heraus ist Inhalt von Teil 4 der Videoreihe „Rüber mit Rüder“. Dort veranschaulicht Kai Rüder, wie Sie Ihr Pferd am besten „wasserfest“ machen und wie Sie bei Tiefsprüngen jederzeit das richtige Zügelmaß beibehalten können.

Teil 5 widmet sich dem bergauf und bergab springen von Kanten – wahlweise nur bergauf, nur bergab oder als In-Out bergab und bergauf (Sunken Road). Dadurch verbessert das Pferde seine Koordination und Trittsicherheit. Außerdem gewinnt es an Kraft.

Die klassischen Geländehindernisse Tisch, (H)Ecke und Schweinerücken und ihre individuellen Eigenschaften sind Inhalt von Teil 6 der Video-Reihe Rüber mit Rüder. Was der Reiter beachten muss und wie er sein Pferd am besten an die Hindernisse gewöhnt, erklärt Kai Rüder in diesem Teil.

In Teil 7 geht es um das Heranführen des Pferdes an Geländesprünge in schneller Abfolge: Kombinationen auf gerader und gebogener Linie sind das Thema.

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