Pferdebremse, Kriebelmücke und andere Plagegeister

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Fliegen, Pferdebremsen und Mücken machen den Vierbeinern in den Sommermonaten zu schaffen. (© Lenz)

Sie sind wieder da: Fliegen, Mücken, Bremsen und manch anderes Getier, das Reiter und Pferd zu Leibe rückt. Wo die nervigen Flattermänner am häufigsten auftreten, welches die beliebtesten Angriffsziele sind und welche Maßnahmen zum Einsatz kommen sollten, lesen Sie hier.

Die Temperaturen steigen, der Verdruss auch. In Schwärmen machen sich Insekten nicht nur über Menschen, sondern auch über Pferde her. Überall – im Stall, beim gemütlichen Ausritt in Feld und Flur, beim Training und besonders auf der Weide. Dort sind die Tiere ihnen oft schutzlos ausgeliefert. Neben den Stall- und Weidefliegen sind Dassel- und Lausfliegen sowie Pferdebremse, Gnitzen, Stechmücken (Moskitos) und Kriebelmücken besonders aktiv. Im Sommer und oft bis in den Herbst hinein machen diese Parasiten Pferden das Leben regelrecht zur Hölle. Dabei klingt die Übersetzung des altgriechischen Wortes „Parasit“ eigentlich ganz nett: „Tischgenosse“. So nannte man damals die Vorkoster bei großen Opferfesten, die ohne Leistung zu einer Speisung kamen.

Blut als Leibspeise

Den oft nur millimetergroßen Insekten dienen ihre vierbeinige Opfer als Nahrungsquelle – sie trinken das Blut der Pferde – oder zum Fortpflanzen ihrer Gattung. Aber, und das ist das Gefährliche an den Schmarotzern, sie können auch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Würmer übertragen und Allergien (u.a. das Sommerekzem), Entzündungen der Haut und Schleimhäute auslösen. Jeder Plagegeist hat bei seiner Blutmahlzeit ganz persönliche Vorlieben. Bremsen bevorzugen den Hals oder die Kruppe des Pferdes, um Nahrung zu saugen. Besonders aktiv sind Pferdebremsen am späten Vormittag und am frühen Abend. Fliegen findet man eher gegen Mittag und Nachmittag an den Augen oder Nüstern der Vierbeiner. Aber auch an Hautrissen oder offenen Wunden.

Lausfliegen oder auch Hirschlausfliegen kommen in Waldnähe vor und ernähren sich ausschließlich von Blut. Wenn sie sich an den Schenkelinnenseiten oder am Rumpf der Pferde festkrallen, werden sie oft mit Zecken verwechselt. Ihre Stiche sind für Pferde äußerst schmerzhaft. Sie reagieren teilweise mit panikartigen Reaktionen (Steigen oder Sich-zu-Boden-Werfen).

Ein Klassiker vom Frühjahr bis in den späten Herbst hinein ist die Stechmücke. Besonders häufig ist sie bei warmem, windstillen Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung anzutreffen. Beim Stich können Viren, Bakterien oder Parasiten übertragen werden, sogar das West-Nil-Fieber und die Infektiöse Anämie. Von einer West-Nil-Fieber-Infektion wird in letzter Zeit häufiger geschrieben, Zahlen belegen allerdings, dass die Erkrankung für Deutschland keine Bedeutung hat. In den vergangenen Jahren gab es nur einen Fall und dieses Pferd hatte sich in Afrika infiziert.

Gnitzen tummeln sich vorwiegend in der Nähe von Wasserstellen. Aktiv sind die Quälgeister in der Dämmerungszeit. Morgens und abends stechen sie Pferde an der Schweifrübe oder am Mähnenkamm. Am liebsten sind ihnen Stellen, an denen die Haare des Vierbeiners aufrecht stehen.

Pferdebremse & Co. im Überblick

Bremse (Tabanus)

Die Pferdebremse ist der größte Vertreter der Bremsen in Mitteleuropa. Sie wird speziell vom Schweiß der Pferde angelockt.
Aussehen: Bis zu 25 Millimeter groß, grauschwarz bis braungelb.
Stich: wegen der großen Mundwerkzeuge recht schmerzhaft, bevorzugt Hals und Kruppe.
Stech-/Flugzeit: Juni und August, an schwülen Tagen, später Vormittag bis früher Abend
Folgen: Juckreiz, eine Quaddel bildet sich. Bremsen können das EIA-Virus übertragen, das zur Infektiösen Anämie führt. Bei Unterbrechung der Blutmahlzeit können die Insekten an ihren Mundwerkzeugen haftendes infektiöses Blut auf ein benachbartes noch nicht infiziertes Tier übertragen.

Lausfliege (Hippoboscidae)

Die Lausfliege kommt vermehrt in Waldnähe vor. Krallt sich im Haar- oder Fellkleid fest und bricht ihre Flügel ab. Wird dann gelegentlich mit Zecken verwechselt.
Aussehen: Erinnert an eine Laus: flaches, fünf bis sechs Millimeter langes Insekt mit abgespreizten Beinen und Stechrüssel.
Stich: äußerst schmerzhaft, sitzt gerne an den Schenkel­innenseiten oder am Rumpf des Pferdes
Stech-/Flugzeit: August bis Oktober
Folgen: Der Stich führt bei Pferden zu Bein- und Schweifschlagen, gelegentlich auch zu panikartiger Reaktion mit Steigen und Sich-zu-Boden-Werfen.

Fliege (Muscidae)

Wadenstecher, Augen-, Kopf- und Weidestechfliegen sind in der Nähe von Stallmist, Futterresten oder Kothaufen zu finden. Diese bevorzugen sie für die Eiablage.
Aussehen: circa fünf bis sieben Millimeter groß, schwarz, mit kurzen Fühlern und Tupfrüssel
Stich: Lassen sich an den Augen und Nüstern nieder, auch an Hautrissen, in der Nähe von Schleimhäuten oder offenen Wunden.
Stech-/Flugzeit: Juni bis Oktober, Mittagszeit
Folgen: Mehrere Millionen Bakterien können von einer Fliege weitergetragen werden. An den Augen leckt sie Tränenflüssigkeit und kann dabei Würmer übertragen, die in die Augenhöhlen eindringen. Bindehautentzündungen sind die Folge. An den Nüstern der Pferde kann sie Entzündungen der Schleimhäute hervorrufen.

Stechmücke (Culicidae)

Zählt zu den Auslösern für das Sommerekzem, tritt an Bächen, Teichen, Misthaufen und Waldrändern bevorzugt auf.
Aussehen: Schlankes, zweigeflügeltes Insekt, das bis zu zehn Millimeter groß ist. Flügel sind häutig, die Fühler mittellang.
Stich: Zum Blutsaugen benutzt die Stechmücke ein Stechborstenbündel, das die Haut durchdringt. Sie sticht am Mähnenkamm, an der Brust und am Bauch.
Stech-/Flugzeit: August bis September, windstilles Wetter, leicht bewölkt
Folgen: Oft bildet sich eine Quaddel, manchmal auch ein Ödem. Noch schlimmer ist der Juckreiz. Beim Stich können aber auch Viren, Bakterien oder Parasiten übertragen werden, im schlimmsten Fall Infektiöse Anämie.

Gnitze (Ceratopogonidae)

Die Gnitze kommt in der Nähe von Wasserstellen vor, weil sie dort ihre Eier ablegt. Ernährt sich von süßen Pflanzensäften. Lediglich nach der Befruchtung muss das Weibchen eine Blutmahlzeit zu sich nehmen, um neue Eier bilden zu können.
Aussehen: Zwei bis vier Millimeter große, grau oder schwarzbraun gefärbte Mücke.
Stich: Sticht dort, wo die Haare senkrecht stehen: Kopf, Hals, Schweifrübe, Mähnenkamm, Kruppe, Bauch, Schlauch oder Euter, Widerrist und an den Beinen.
Stech-/Flugzeit: Mai bis Oktober, morgens und abends, bei Gewitter.
Folgen: Starker Juckreiz. Gemeinsam mit der Kriebelmücke löst sie zudem allergische Reaktionen wie das Sommerekzem aus.

Kriebelmücke (Simuliidae)

Klein, aber gefährlich ist die Kriebelmücke, die an fließenden Gewässern ihre Eier ablegt und nicht selten einen toxischen Schock auslöst.
Aussehen: Drei bis sechs Millimeter klein,
gedrungen und bucklig. Sieht aus wie eine harm­lose Essigfliege und fliegt lautlos.
Stich: Nur die Weibchen stechen. Bevorzugen die wenig behaarten Stellen bei Pferden: Ohrmuscheln, Euter, Hodensack, Bauchnaht, Maul, Nase und After.
Stech-/Flugzeit: Frühjahr und Spätsommer, Morgen- und Abenddämmerung
Folgen: Möglich sind allergische Reaktionen, Schwellungen, Hautirritationen (Sommerekzem) und
Koliksymptome. Bei starkem Befall können Fieber, Mattigkeit und Schwanken, in Extremfällen Herz-
und Kreislaufversagen auftreten.

Dasselfliege (Oestridae)

Ein besonderes Insekt, dessen Maden als Endo­parasiten bei Pferden vorkommen. Sie suchen die Tiere nur auf, um ihre Eier abzulegen.
Aussehen: bis zu 13 Millimeter große, meist pelzig behaarte braune Fliege, schneller und geschickter Flieger, der einer Hummel gleicht.
Stich: Die Weibchen kleben ihre Eier im Flug in das Fell ihrer Opfer, vorzugsweise an den Vorderbeinen, aber auch im Brust- und Bauchbereich.
Stech-/Flugzeit: August bis September
Folgen: Pferde knabbern die Eier ab. Das Ei löst sich, die Larve schlüpft und dringt in die Mundhöhle ein. Gelangt die Larve dann weiter in Magen oder Darm, können Magengeschwüre oder auch Koliken auftreten.

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Schutzmaßnahmen gegen Insekten

Beginnen sollte man bereits bei Vorsorge- und Schutzmaßnahmen in der Pferdehaltung, Stichwort Hygiene. Hygienemaßnahmen im Stall umfassen tägliches gründliches Ausmisten der Boxen, regelmäßiges Desinfizieren des Stallbodens, das Reinigen von Trögen und Tränken sowie das Entfernen von Futterresten. Denn süße Mash-, Möhren- oder Apfelreste, Kot und uringetränkte Einstreu sind für Fliegen und Co. äußerst attraktive Brutstätten.

Gegebenenfalls können Futter- und Tränkbecken auch mit Essig- oder Zitronensaft ausgewaschen werden. Auf Insekten wirken diese Säuren nachhaltig abstoßend (auf manche Pferde allerdings auch).

Auch Weiden und Paddocks bedürfen der Pflege. Das Entfernen der Pferdeäpfel hemmt die Verbreitung von Insekten und Würmern. Zudem sollte der Misthaufen möglichst weit vom Aufenthalt der Pferde entfernt liegen. Da Mücken Feuchtstellen wie Pfützen und Matsch gerne als Brutstellen aufsuchen, sollten diese trockengelegt werden, zum Beispiel mit Sand.

Schutz bieten außerdem diverse Vorrichtungen im Stall und auf der Weide. So verwehren Stallfenster mit Fliegenschutzgittern oder Stoffbahnen aus Netzgewebe und Offenstalltüren mit überlappenden Folienstreifen Insekten den Zutritt. Im Fachhandel existieren zudem Fliegenfallen mit Leim und Lockstoffen. Mit diesen Fallen lassen sich die blutsaugenden Mücken jedoch nicht abwehren. Denn Mücken reagieren auf helles, kurzwelliges Licht. Im Stall haben sich deshalb Geräte zur Mückenabwehr, die auf UV-Licht und Strom basieren, als sehr wirksam erwiesen.

Im Frühjahr und Sommer verbringen Pferde viel Zeit auf der Weide. Zu ihrer Freude und auch ihrem Leid. Denn Mücken, Bremsen und Fliegen sind dort besonders aktiv. Hier sind Rückzugsmöglichkeiten, wie ein mobiler Unterstand oder Baumgruppen, unbedingt notwendig.

Zeit- und ortsabhängige Aktivität

In den heißen Mittagsstunden bieten solche Vorrichtungen Schutz vor der Sonne und in der mückenreichen Dämmerungszeit vor den Plagegeistern. Als natürliche Abwehr dient auch die Anpflanzung von Holundersträuchern, denn deren intensiver Geruch schreckt Mücken und Co. ab. Da die Aktivität der Insekten zeit- und ortsabhängig ist, ist ein gutes Weidemanagement der beste Insektenschutz. „Kriebelmücken zum Beispiel lieben Feuchtigkeit. Seen, Bäche und andere Feuchtgebiete nutzen sie zur Eiablage. Besonders im Hochsommer findet man sie in Massen auf Weiden an fließenden und stehenden Gewässern“, sagt Dr. Daniela Rudowitz, Fachtierärztin für Pferde. Am besten eignen sich für die Vierbeiner trockene und freiliegende Weiden, auf denen ein Lüftchen weht. Wind ist ein wichtiger Faktor, gerade in Gegenden mit vielen Bremsen.

Ist es windstill, blasen die grauen Insekten zum Angriff. Kann man Pferden keinen Unterstand auf der Weide bieten, sollten besonders Ekzemer in den Hauptflugzeiten der Insekten besser aufgestallt werden. „Das wäre bei den nachtaktiven Kriebelmücken von etwa 16 bis neun Uhr“, empfiehlt Dr. Daniela Rudowitz.

Schutzausrüstungen

Unterschiedlichste Schutzausrüstungen – vom Fransenstirnband über die Gesichtsmaske und die Netzdecke bis hin zum „Ganzkörperanzug“ – sind mittlerweile Standard. Fliegendecken gibt es zum Beispiel aus Baumwolle oder einem engmaschigen Polyestergewebe, mit oder ohne Halsteil sowie mit oder ohne Fixiergurte. Die Auswahl am Markt ist groß. Es empfiehlt sich, auf die Bewegungsmöglichkeit zu achten, die die Decke gewährt. Bei allem Fliegenschutz sollte das Pferd sich wälzen und auch problemlos galoppieren können.

Breit ist auch die Palette der auf dem Markt erhältlichen Insektizide, chemischen und natürlichen Repellents (s. unten) und Futterzusätzen. Insektizide – ausschließlich über den Tierarzt zu beziehen – basieren auf dem Wirkstoff Permethrin. Dieser Stoff ist für Insekten giftig, für Wirbeltiere dagegen weitgehend ungefährlich. Repellents, die die Plagegeister hingegen nur abschrecken, enthalten je nach Hersteller ganz unterschiedliche Substanzen, synthetisch hergestellte Mittel zum Beispiel den Wirkstoff Diethyl-Toluamid. „Solche Produkte haften gut am Pferd und wirken meist länger als Produkte auf natürlicher Basis“, erläutert Diplom-Agraringe­nieu­rin Jasminka Ivanovic. Natürliche Repellents weisen Pflanzenextrakte wie die der Geranie auf. Repellents auf rein biologischer Basis bestehen aus ätherischen Ölen wie Eukalyptus, Zitronelle, Minze, Zedernholz, Nelken- oder Lavendelöl. „Diese Öle riechen angenehm, wirken sehr gut, verdunsten aber mit der Zeit. Daher eignen sich solche Produkte gut für Ausritte. Bei einer hohen Insektendichte und vielen Bremsen jedoch sind Produkte mit einem teerigen Geruch sinnvoller“, erklärt Jasminka Ivanovic.

Öle pflegen die Haut

Zudem enthalten Repellents hautpflegende Öle und Substanzen wie Sesam-, Avocado- und Walnussöl oder Aloe Vera. In der Regel sind die heutigen Insektenschutzmittel deshalb sehr verträglich. Dennoch sollte man bei Pferden erst eine ausgewählte Stelle einsprühen, zum Beispiel am Hals, und dann einen Tag warten. Denn die Wirkung der Mittel kann unterschiedlich sein. „Das Insektenschutzmittel vermischt sich mit dem Eigengeruch und dem Schweiß des Pferdes. So kann ein Fliegenspray bei dem einen Pferd helfen, während der Koppelpartner von Insekten geplagt wird“, erklärt die Agraringenieurin. Eine neue Entdeckung wurde jüngst am US-Landwirtschaftsministerium gemacht. Der Insektenkundler Junwei Zhu und der Chemiker Christoph Dunlap fanden heraus, dass ein Repellent aus Katzenminze-Öl Stallfliegen sicher und effizient bekämpft. Die Wirkung hält jedoch nur sechs Stunden an und beim Test des Mittels wurde die Lösung in Kuhställen verteilt.

Einen Insektenschutz von innen versprechen Futterzusätze wie Knoblauch. Dieser enthält schwefelhaltige Verbindungen, die im Schweiß eine unangenehme Geruchskomponente bilden. „Zusammen mit einer hohen Konzentration an B-Vitaminen wirkt Knoblauch sogar noch intensiver“, sagt Jasminka Ivanovic. Doch die Meinungen zum Knoblauch sind geteilt. Denn eine Studie kanadischer Wissenschaftler an der Universität von Guelph hat gezeigt, dass es bei einer Überdosierung zur Blutarmut führen kann. „Als toxisch gelten tägliche Gaben von weniger als 0,2 Gramm des getrockneten Knoblauchs pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem 600-Kilo-Pferd sind das 120 Gramm“, so die Agrar-Ingenieurin.

Sicherheit für den Reiter

Und wie kann sich der Reiter selbst bei einem Ausritt oder beim Besuch des Pferdes schützen? Am einfachsten mit langer Kleidung. Also Hemden mit langen Ärmeln und, wenn man keine Reithosen trägt, Hosen mit langen Beinen. Auf der Weide können die Hosenbeine zudem in die Socken eingeschlagen werden – ein effektiver Schutz vor Insekten und Zecken, die im hohen Gras lauern. Gänzlich unsichtbar schützen duftende Sprays, Roll-ons oder Lotionen. Viele Anbieter werben mittlerweile dafür, ihre Produkte auch bei Reitern einzusetzen. Wirkstoffe mit nachgewiesener Effektivität sind Icaridin und das seit 1953 verwendete DEET, das 2009 jedoch für Aufruhr sorgte. Im Fachjournal „BMC Biology“ schrieben Wissenschaftler ihm eine neurotoxische Wirkung zu. Deshalb sollte er weder für Schwangere noch für Kinder und nicht großflächig angewandt werden.

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