Wunderwerk Zelle – Angewandte Zelltherapien bei Pferden

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Bei der Magnetfelddecke lässt sich die Intensität der Magnetwellen über ein Steuergerät einstellen. (© Bemer Group)

Inzwischen gibt es viele Ansätze, durch die man die Zellgesundheit beeinflussen kann – und manche Zelltherapien kann der Mensch auch selbst einsetzen, ohne dass er dafür einen Spezialisten rufen müsste.

Magnetfeldtherapie bei Pferden

Eine große Decke, diverse Kabel, darunter ein dösendes Pferd, das ist nichts Ungewöhnliches auf deutschen Stallgassen. Die Rede ist von Magnetfelddecken, die seit den 1980er-Jahren die Pferdewelt erobern. Die pulsierenden Magnetfelder regen die Zellaktivität an, verbesserten den Stoffaustausch und unterstützen die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Die positiven Effekte durch Magnetfeldtherapie sind mannigfaltig: mehr Leistungsvermögen durch den beschleunigten Zellstoffwechsel in der Muskulatur, beschleunigte Wundheilung, Bekämpfung von Erkältungen, Diabetes, Rheumatischen Beschwerden usw.

Ferner hat man festgestellt, dass Magnetfeldtherapie auch den Parasympathikus der Pferde beeinflusst, also denjenigen Teil des vegetativen Nervensystems, der für die Entspannung zuständig ist. Was die Erklärung für die Beobachtung sein dürfte, dass die meisten Pferde spätestens zwei Minuten nach Beginn der Behandlung sichtlich relaxen, zu kauen beginnen und im wahrsten Sinne des Wortes loslassen.

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Inzwischen gibt es auch Gamaschen oder Genickschoner, in die Magnete eingearbeitet wurden. (© Bemer Group)

Optimale Frequenz

Immer wieder heißt es, man könne, je nach Frequenz, mithilfe der pulsierenden Magnetfelder den Organismus anregen oder auch beruhigen. Tatsächlich hat der Berliner Kardiologe und Physiker Prof. Dr. Rainer-Christian Klopp sich einst die Mühe gemacht, im Versuch und Irrtum-Verfahren herauszufinden, mit welcher Frequenz man auch noch in die allerkleinsten Gefäße vordringen kann. Er hat sie gefunden. Das Ergebnis seiner Forschung wurde patentiert und ist nun in Form des BEMER VET-Systems im Handel erhältlich.

Anwendung von Magnetfeldtherapie 

● bei allen Krankheitsbildern von Erkältungen bis Knochenbrüchen, von Sehnenschäden bis Arthrose
● Entspannung der Muskulatur

Magnetfeldinduktionstherapie – Heilung per Induktion

Bei der Magnetfeldinduktionstherapie per Induktion (repetitive periphere Magnetstimulation, Kurz: rPMS ) wird der Körper des Pferdes mit extrem starken Magnetimpulsen, die die Energie eines ICE-Zuges freisetzen, behandelt. Diese Magnetimpulse dringen bis zu 30 Zentimeter tief in den Pferdekörper ein und kommen aus einem Gerät, das aussieht wie eine Hundeleine mit Handschlaufe, nur dass diese aus Metall statt Leder oder Stoff besteht.

Die hohe Energie wird direkt in die Zelle abgegeben. Durch den hoch energetischen Impuls werden die Zellen in Bruchteilen von Sekunden weit über ihr normales Aktionspotenzial hinaus „aufgerüttelt“. Ähnlich wie man bei einem Herzstillstand das Organ mittels eines Defibrillators wieder in Gang setzen kann, werden auch die Zellen durch die Magnetfelder „wiederbelebt“.

Für die Zellen geht es um Leben und Tod

Sind die Zellen nicht mehr stark genug, um diese Energie zu verarbeiten, sterben sie schneller ab, als es normalerweise geschehen würde. Auf diese Art und Weise machen sie früher Platz für ihre gesunden Nachfolger. So sollen das Immunsystem angeregt und heilende energetische Prozesse in den Zellen angestoßen werden. Gleichzeitig soll die Rehabilitationszeit bei Schmerzen sich drastisch verkürzen. Die genauen Wirkmechanismen, die letztlich zur Linderung und Heilung führen, sind noch nicht völlig geklärt. Aber die Erfahrungsberichte mit dem Gerät sind verblüffend.

Hersteller

Tennisschläger? Fliegen­klatsche? Nein – Innerhalb der Schlinge aus dicken Stahl­drähten bauen sich extrem starke Magnetimpulse auf. (© Hersteller)

Erfahrungen mit der Magnetfeldinduktionstherapie

Mannschaftsolympiasiegerin und -weltmeisterin Heike Kemmer ist überzeugt von der Magnetfeldinduktionstherapie: „Wir benutzen das Gerät regelmäßig zwei- bis dreimal in der Woche.“ Im Stall Kemmer findet die Magnetfeldinduktionstherapie überall dort Anwendung, wo ein Heilungsprozess angeregt werden muss. Das kann beispielsweise auch eine offene Wunde sein („Sie heilte deutlich schneller, als man es sonst kannte.“) oder eine Kolik („Wir konnten richtig hören, wie die Darmtätigkeit wieder in Gang kam.“).

Aber auch für die Diagnostik und zur Prophylaxe zeigt das Gerät Wirkung, wie Kemmer berichtet: „Wenn Pferde Verspannungen haben, zeigen sie bei der Behandlung eine deutliche Schmerzreaktion an der betroffenen Stelle. Dann wissen wir, hier muss – nur so stark, dass es nicht weh tut! – behandelt werden. Wenn alles in Ordnung ist, kann man sehen, wie die Muskulatur der Oberlinie zu vibrieren beginnt.“

Anwendung von Magnetfeldinduktionstherapie

● Rittigkeitsprobleme
● Verletzungen des Sehnen­/Bänderapparats
● Arthrose und Arthritis
● Infektionserkrankungen
● Erkrankungen der Atemwege
● Muskelverspannungen, insbe­sondere auch im Rücken
● Wund­/Narben heilung
● Entzündungen aller Art
● Regeneration nach großen Anstrengungen
● Rehabilitation nach Operationen

GOOD TO KNOW

Heilende Textilien .. Keramik

Inzwischen gibt es mehrere Hersteller, die Keramikpartikel in Textilien verarbeiten, z.B. in Stall­ und Abschwitzdecken, Satteldecken, Gamaschen, etc. Die Keramikpartikel reflektieren die Körperwärme in Form von Infrarotstrahlen, die eine tiefenwirksame Wärme erzeugen sollen. Je mehr Wärme abgestrahlt wird, desto intensiver die Wirkung. Daher können diese Produkte auch während des Trainings verwendet werden. Die Infrarotwärme regt die Durchblutung an und wirkt so positiv auf Muskeln und Gelenke.

Die verbesserte Durchblutung entspanne die Muskulatur und unterstütze die Selbstheilungskräfte des Körpers, heißt es. Daher sollen Keramik­ Produkte insbesondere dann hilfreich sein, wenn eine Entzündung im Spiel ist. Sie genießen inzwischen auch bei Profis Anerkennung. So sagt beispielsweise Springreiter Christian Ahlmann der mit der Firma Back on Track zusammenarbeitet: „Ich habe die Unterlagen und die Decken ausprobiert und bin positiv überrascht, wie gut die durchblutungsfördernde Eigenschaft des Materials wirkt. Meine Pferde fühlen sich besser an, für mich ist Back on Track nicht mehr wegzudenken.“

Heilen mit Laser

Mittels eines Lasers beispielsweise Sehnenprobleme heilen? Klingt wie Science Fiction. Ist aber tatsächlich möglich. Und physikalisch erklärbar: Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen. Diese beeinflussen den Zellstoffwechsel. Insbesondere die Wellen im Rot- und Infrarotbereich des Lichtes haben eine heilende Wirkung, denn ihre Energie kann in den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien, direkt nutzbar gemacht werden.

Der Laser erzeugt Zellkraftstoff, das Adenosintriphosphat (ATP). Mithilfe dieser von außen zusätzlich einwirkenden Energie werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angekurbelt, denn für die Zellreparatur ist eine Menge Energie nötig – zerstörtes Gewebe und Schadstoffe müssen abtransportiert und neues Gewebe aufgebaut werden. Mithilfe der zusätzlichen Energie werden diese Ab- und Aufbauprozesse um ein Vielfaches beschleunigt.

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Auch bei Narbenheilung kann Laser eingesetzt werden. (© www.toffiimages.de)

Der hilfreiche Nebeneffekt der Lasertherapie

Laserlicht regt die Durchblutung an, da es die Blutgefäße weitet. Es bilden sich neue Gefäße und die für die Sehnenreparatur entscheidenden Kollagenfasern vermehren sich rascher. Und ganz nebenbei sorgt der Laser dafür, dass der Körper Endorphine ausschüttet und damit Schmerzen lindert. Aufgrund dieser Vorgänge auf Zellebene werden aber nicht nur Sehnenprobleme mittels therapeutischem Laser behandelt. Auch Muskelverspannungen und vor allem schlecht heilenden Wunden rückt man heutzutage mit dem Laser zu Leibe.

Ein großer Verfechter der Lasertherapie zur Muskelentspannung ist beispielsweise Reitmeister Klaus Balkenhol, in dessen Dressurstall die Laserdusche regelmäßig zur Anwendung kommt. Er sagt: „Die Pferde werden durch den Laser lockerer. Wir machen viel Gymnastizierungsarbeit. Den Laser wenden wir zusätzlich an.“

Anwendung der Lasertherapie

● bei Störungen der Wundheilungen
● Erkrankungen der Atemwege
● Hautprobleme
● Sehnen­/Bänder­verletzungen
● Muskelverspannungen und Muskelfaserrisse
● zur Unterstützung der Gefäße beispiels­weise bei Ödemen
● akute Entzündun­gen wie Zahnzysten
● Knochen­ und Gelenksprobleme
● Störungen im Nervensystem
● bei akuten Schmerzen
● zur Rekonvaleszenz nach Operationen

GOOD TO KNOW

Ionen mit Effekt

Auch spezielle Textilien sollen die Situation der Körperzellen beeinflussen können, beispielsweise solche, die auf Ionenbasis funktionieren. Sie sind auf der Innenseite mit einer speziellen Schicht bedeckt, aus der Ionen, also elektrisch geladene Teilchen, austreten sollen, die im Körper des Pferdes für eine verbesserte Durchblutung sorgen, den Säure-­Basen-Haushalt in Ordnung bringen, das Immunsystem stärken sowie die Sauerstoffversorgung in Zellen und Gewebe verbessern sollen.

Wir aus der Redaktion haben die Ionic­Rug an uns selbst getestet und festgestellt: Es wirkt! Nach einer Nacht auf der Horseware IonicRug war der geplagte Rücken deutlich entspannter. Klingt seltsam, war aber so. Gibt es als Decken und Gamaschen.

Biomechanische Stimulation

Hinter dem Oberbegriff „Biomechanische Stimulation“ verbergen sich inzwischen eine ganze Reihe Geräte, die alle auf einem ähnlichen Prinzip basieren. Sie gehen davon aus, dass sämtliche Zellen des Körpers in einer ganz bestimmten Frequenz schwingen und in einer sogenannten „extrazellulären Matrix“ schwimmen, dem Bindegewebe. Diese Matrix ist einerseits wichtig für die Versorgung der Zellen und andererseits für den Abtransport von Schadstoffen. Damit Ver- und Entsorgung reibungslos vonstatten gehen kann, ist das Schwingen der Skelettmuskulatur wichtig. Denn das wirkt wie eine Pumpe, welche Nährstoffe in die Zelle hinein- und Schadstoffe aus der Zelle hinausleitet.

Ist die Skelettmuskulatur verspannt, können die Zellen nicht mehr im Normalbereich schwingen. Der Körper gerät aus dem Takt. Die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und die Ausleitung von Schadstoffen ist nicht mehr gewährleistet. Es kommt zu krankhaften Veränderungen der Muskulatur, des Nerven-, Knochen-, Knorpel- und/oder Gefäßsystems. Hier greift nun die Biomechanische Stimulation. Dabei wird der Körper mit einem Gerät bearbeitet, einer Art Schwingkopf.

Slawik

Ein rotierender Schwingkopf soll bei der dafür sorgen, dass die Zell­schwingungen wieder harmo­nisiert werden. Nicht nur über die Manipulation der Zellen, sondern auch über die extra­zelluläre Matrix. (© Slawik)

Harmonisches Schwingen

Es hat einen rotierenden Kopf, mit dem der Therapeut über den Körper fährt. Die Schwingungen dieses Kopfes sollen weit genug in das Gewebe eindringen, dass auch die tiefer gelegenen Muskelschichten erreicht werden. So werden die Zellen angeregt wieder „normal“, also im Gleichmaß, zu schwingen. Die extrazelluläre Matrix kommt wieder in Bewegung, die Zellen schwingen in derselben Frequenz und ordnen sich harmonisch an.

Die Folge: Der Schmerz lässt nach, die Gewebefunktion normalisiert sich. Der Heilungsprozess kann einsetzen. Auf diese Art und Weise funktioniert beispielsweise die recht bekannte Matrix-Rhythmus-Therapie (MaRhyThe®), die unter anderem an der Tierklinik Weilerweist aber auch von Tierheilpraktikern angewendet wird.

Auch die Zellbiologische Regulationstherapie (ZRT®), die A-Kader-Springreiter Hans-Dieter Dreher bei seinen Pferden regelmäßig anwendet, basiert auf diesem Prinzip. „Ich benutze es immer nach großen Anstrengungen und zwar am ganzen Körper. Bei manchen Pferden wende ich es auch vor der Arbeit an, weil sie dann lockerer sind. Wie oft ich das Gerät benutze, ist von Pferd zu Pferd verschieden. Aber man kann sagen, dass ich es mindestens einmal wöchentlich in der Hand habe.“

Anwendung der Biomechanischen Stimulation

● Muskelverhärtungen
● Muskelschwund
● schmerzhafte Hals­ und Rückenprobleme
● Steifheit, mangelnde Losgelassenheit
● Sehnen­ und Bänderverletzungen
● Arthrose
● Abbau von Schwellungen wie Ödemen und Blutergüssen
● Narben
● schlecht heilende Wunden
● prophylaktisch zur Optimierung der Mobilität und des Muskelaufbaus
● bessere Regeneration nach großen Anstrengungen
● zur Turniervorbereitung
● nach Zwangspausen zur Verbesserung der Beweglichkeit

Transkutane Elektrische Nervenstimulation

www.pferde­sport­therapie.atHinter dem etwas sperrigen Namen Transkutane Elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, verbirgt sich auf Deutsch eine elektromedizinische Reizstromtherapie. Haupteinsatzgebiete sind die Schmerztherapie und die Stimulation der Muskulatur. Wechselstromimpulse niedriger (2 bis 4 Hertz) oder hoher Frequenz (80 bis 100 Hertz) werden über Elektroden die Hautoberfläche, nahe der zu behandelnden Stelle übertragen.

Die Stromimpulse, die für den Patienten allenfalls als ein leichtes Kribbeln zu spüren sind, beeinflussen die Nervenbahnen zum Gehirn derart, dass die Schmerzleitung zum Gehirn verringert bzw. verhindert wird. Darüber hinaus setzt der Körper aber auch schmerzstillende Endorphine frei. Je nach Frequenz der Therapie kann es zudem zu Veränderungen auf zellulärer Ebene kommen, wodurch die Permeabilität, also die Durchlässigkeit der Zellen, die Proteinsynthese, das Gewebewachstum und die Regeneration verbessert werden sollen.

Anwendung der Transkutane Elektrische Nervenstimulation

● Muskelschmerzen und verspannungen
● Gelenkschmerzen
● Rückenschmerzen
● Nervenleiden

ACHTUNG: Darf nur von ausgebildeten Therapeuten verwendet werden! Es gibt TENS­Geräte auch im Einzelhandel, davon ist abzuraten!

Therapie durch Bioresonanz

Die Grundidee bei der Therapie durch Bioresonanz besteht darin den Pferdekörper auf seinen Funktionstüchtigkeit zu überprüfen und festzustellen, wo es harkt. Dafür gibt es verschiedenen Therapieansätze. Einer davon ist die Equusir Best Box, welche mit Licht und Wärme Reize ins Gehirn des Pferdes sendet. Das Gerät liest dabei die Schwingungen, die von den durch das Gehirn „angesprochenen“ Körperteilen zurückgesendet werden und erkennt Abweichungen von der Norm. In dem Fall soll das Gerät dem Gehirn einen Impuls geben, der die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Der Therapeut, Tierarzt, Homöopath oder Chiropraktiker, kann am Gerät ablesen, was dem Körper fehlt.

Ergänzt wird das Konzept durch Infrarotwärme. Infrarot-B-Strahlen sollen sich positiv auf Muskulatur, Stoffwechsel und Lymphfluss auswirken und beim Abbau freier Radikale helfen. Gerald Reinwald, Produktentwickler und Patentinhaber von Equusir, gibt zu, dass es kompliziert zu verstehen ist, was genau im Körper bei der Untersuchung durch Equusir passieren soll.

Hersteller

„Winningmood hat die Wärme sehr genossen!“, fasst Springreiterin Luciana Diniz ihre Erfahrungen mit EQUUSIR zusammen. (© Hersteller)

Diagnostiksystem Equine-Scanningsystem

Beim Equine-Scanningsystem „multidimensionale nicht-lineare Systemanalyse“ (MNLS) handelt es sich, um ein neuartiges naturheilkundliches Diagnostiksystem basierend auf der Idee der Bioresonanz. Es soll den Körper gewissermaßen scannen. Die Wirksamkeit wurde bislang allerdings nicht bewiesen.

Die Grundidee: Jedes Teilchen hat eine eigene Schwingungsfrequenz, liegt diese im Normbereich, kann die Zelle arbeiten. Ein Computerprogramm will erkennen, wenn Zellschwingungen gestört sind. Dafür wird den Pferden eine Art Kopfhörer über die Ganaschen gestülpt. Anhand der Resonanz, die an einen Empfänger im Kopfhörer geleitet wird, soll das Gerät berechnen können, wo es im Körper Abweichungen von der „Soll-Frequenz“ gibt. Der Therapeut liest dann am Monitor ab, was dem Pferd fehlt, ob es von Parasiten befallen ist etc.

Auch kann er über den Computer Befehle geben, die fragliche Stelle näher zu untersuchen und tiefer in das Gewebe einzudringen. Anschließend werden mit einer sogenannten „Meta“-Korrektur des Gerätes diejenigen Zellen temporär wieder ins Gleichgewicht gebracht, deren Zustand zuvor als gestört identifiziert wurde. Das Gerät gibt aber auch Empfehlungen, mit welchen naturheilkundlichen Mitteln die Zellen dauerhaft wieder in Ordnung gebracht werden könnten.

Erfahrung mit Equine-Scanningsystem

Familie Schneider besitzt seit einem Jahr die zwölfjährige Warmblutstute Candy, ein extrem nervöses Pferd. Dann traf Familie Schneider mit Dr. Christian Müller-Ehrenberg zusammen. Der bot an, das Pferd einmal mit seinem sogenannten Equine-Scanningsystem zu untersuchen. Bei der Untersuchung von Candy stellte das Gerät fest, dass die Stute eine akute Magenschleimhautentzündung hatte sowie Probleme in Dick- und Dünndarm.

Zudem sei sie von einem Spulwurm befallen. Es wurde eine spezielle Futtermischung für die Stute zusammengestellt. Nach zwei bis drei Wochen stellte Familie Schneider erste Änderungen des Verhaltens der Stute fest. „Sie ist weniger nervös als vorher!“, versichert Dagmar Schneider.

Anwendung der Therapie durch Bioresonanz

● Diagnose körperlicher Fehlfunktionen

Dendritische Zelltherapie beim Pferd – Neuer Hoffnungsschimmer?

Die Dendritische Zelltherapie ist eine Behandlungsmethode für gut- und bösartige Tumore und Krebs bei Hunden, Katzen und Pferden und wurde von der Firma PetBioCell entwickelt. Diese Zelltherapie basiert auf körpereigenen dendritischen Zellen (Kurz: DCS). Aus der Kultivierung dieser Zellen wird ein Impfstoff gewonnen, der den Körper dazu anregen soll, die Tumor- und Krebszellen weiter zu bekämpfen. Die dendritische Zelltherapie soll dabei helfen, das Immunsystem zu stärken, die Lebenserwartung des Tieres zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.

ACHTUNG: Die dendritische Zelltherapie von PetBioCell befindet sich noch in der klinischen Prüfung. Das bedeutet, dass ein Herstellungserlaubnis besteht, aber noch keine Zulassung für die Behandlung vorliegt.

Wunderwerk Zelle

Seite 1: Kraftwerk Zelle – So funktionieren Körperzellen 

Seite 2: Zelltherapien – Verschiedene Therapieformen für Pferde

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