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Moment mal! Totale Kontrolle – wollen wir das?

Vielleicht kann bald jeder mit einer App auf seinem Handy überprüfen, ob die Reiter auf den Abreiteplätzen alles richtig machen. Noch steckt die App, die beim „CHIOAachen Campus Hackathon“, den ersten Preis gewann, in den Kinderschuhen. Ein Algorithmus hat anhand von Millionen Daten ein Bewegungsmuster von Pferd und Reiter entwickelt. Wer abweicht, fällt auf.  Mehr …

Wissen wir, was wir tun?

Ein Begriff geistert seit einige Zeit durch den Pferdesport, hat die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) ebenso erfasst wie den Europäischen Pferdesportverband EEF und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FEI), die sich in der kommenden Woche in einem Workshop mit dem Thema beschäftigen wird: die „Social Licence“. Zu deutsch der „Lizenz“ der Gesellschaft, Pferdesport zu betreiben, nicht nur Spitzensport, sondern ganz normalen Freizeitsport, wie es die meisten von uns tun. Brauchen wir diese Lizenz überhaupt?  Mehr …

FEI-Generalversammlung: Olympische Sorgen – „Wir kriegen langsam kalte Füße“

In Paris werden in anderthalb Jahren Olympische Spiele auch in der Disziplin Reiten ausgetragen. Das wussten Sie schon? Glückwunsch! Sehr viel mehr wussten die Delegierten bei der Generalversammlung der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) in Kapstadt nämlich auch nicht. Inzwischen wurde zwar ein Veranstalter für die Reitwettbewerbe gefunden, die Firma GL Events, die in Frankreich mehrere größere Turniere veranstaltet, aber die Vorbereitungen hinken gegenüber anderen Olympiaden weit hinterher.  Mehr …

Moment mal! Anerkennung und Respekt

Es geht um mehr als heißen Kaffee und schnelles Internet, beides ist wichtig für die Männer und Frauen, die auf internationalen Turnieren die Pferde betreuen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften wurden auch die Grooms, zu deutsch die Pfleger, ins Blickfeld der Öffentlichkeit gelockt. Und das war längst überfällig.  Mehr …

Moment mal! Von sanften Hügeln und selektiver Information

Goethe kann nicht irren und Millionen teutonischer Touristen womöglich auch nicht. Italien bleibt das Land vieler Sehnsüchte und auch die Pferdeleute durften Ende September eine Woche eintauchen in die sanfte Hügelwelt südlich von Rom, wo die besten Reiter und Pferde, die der Vielseitigkeitssport zu bieten hat, durch das 129 Hektar große Gelände galoppierten, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Da wusste man doch wieder, warum die Vielseitigkeit als „Krone der Reiterei“ bezeichnet wird.  Mehr …

Moment mal! Pferde tun einfach gut

Mit pferdegestütztem Training für Menschen mit Behinderung, in das auch Mütter, Väter und Geschwister mit einbezogen werden, will Anuschka Bayer, selbst Mutter eines mehrfach gelähmten Sohnes, dazu beitragen, das Schlagwort von der Integration mit Leben zu füllen. Sie gründete die Initiative Horses for Heroes, die den behinderten Jugendlichen den Kontakt zum Pferd und ihren Familien eine Auszeit vom stressigen Alltag ermöglicht. Dafür gab es jetzt auch royalen Beifall aus England.  Mehr …